Fußball
U19 des FCK feiert bei Schott Mainz zweiten Sieg in der DFB-Nachwuchsrunde B
Der erlösende 3:1-Treffer für die U19 des 1. FC Kaiserslautern im Spiel bei Schott Mainz fiel in der 74. Minute. Nachdem die Mainzer stärker aus der Halbzeitpause gekommen waren, hatte das Team von FCK-Trainer Eimen Baffoun bereits nach zehn Minuten reagiert und mit Newton Tamakloe und Winterneuzugang Valton Haxhiu zwei neue Offensivkräfte in die Partie gebracht – zwei Wechsel, die wenig später ihr Früchte trugen.
Ein langer Ball vom stark aufspielenden Mika Seegel auf Haxhiu leitete den Angriff ein, der marschierte an seinem Gegenspieler vorbei, fand im Rückraum Tamakloe, der zum 3:1 vollstreckte. Für Tamakloe war es der erste Saisontreffer, dementsprechend freudig fiel sein Jubel aus. So freudig, dass er beim Jubeln Videoanalyst Marcel Sturm gar zu Boden warf. Zum Glück unverletzt und mit dem Treffer im Rücken brachte der FCK den Vorsprung auch über die Ziellinie.
FCK-Keeper Kamga hält Elfmeter
Ein Sieg, der verdient war. Bereits in Hälfte eins hatten die Pfälzer mit einer guten Leistung den Weg dafür geebnet: Nach einem schönen Spielzug war es Tyrese Zeigler (24.), der im Zusammenspiel mit Marvin Yüsün zur FCK-Führung vollstreckte. „Wir machen das da genauso, wie wir es haben wollten, und in der Gegneranalyse gesehen haben“, zeigte sich Baffoun zufrieden. Ein Foulelfmeter zugunsten der Gastgeber hätte die Führung beinahe zum Einstürzen gebracht, doch dabei hatte Mainz nicht die Rechnung mit Elfmeterkiller Enis Kamga im FCK-Tor gemacht. Von acht Elfmetern in dieser Runde hielt er nun den siebten.
Auf der anderen Seite erhöhte Marvin Yüsün (29.) nach einem schönen Spielzug zum 2:0. „Auch da hat sich das Thema Effektivität und Boxbesetzung, das wir diese Woche angeschnitten haben, gezeigt“, erzählt Baffoun. Yüsün hatte danach noch eine Großchance, um auf 3:0 zu stellen, scheiterte aber an Schott-Keeper Mika Neumann. Ein weiterer Foulelfmeter ließ Mainz durch Levin Mehmeti (41.) zwar noch mal rankommen, aber alle Hoffnungen wurden dann mit Tamakloes Treffer zerschlagen. „Das war wirklich die Erlösung“, freut sich Baffoun und ergänzt: „Uns sind da alle Steine von den Schultern gefallen, weil der Sieg für uns einfach immens wichtig war und wir um deren Qualität ganz genau wussten.“