Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel U19 des FCK braucht bei Wehen Wiesbaden einen Sieg und muss dann hoffen

 Zweikampf zwischen Owen Gibs vom FCK (rechts) und Ajdin Eglenovic von Alemannia Aachen.
Zweikampf zwischen Owen Gibs vom FCK (rechts) und Ajdin Eglenovic von Alemannia Aachen.

Am letzten Spieltag der DFB-Nachwuchsliga Gruppe F reisen die A-Junioren des FCK nach Wiesbaden. Ein Sieg ist Pflicht, um noch eine Chance auf den Einzug in die A-Liga zu haben Dafür muss der 1. FC Köln im Parallelspiel gegen Alemannia Aachen patzen.

Unmöglich ist das Ganze aber nicht. Bereits in der Hinrunde gelang es den Aachenern, die Kölner zu ärgern. 2:2 trennten sich damals die beiden Teams. FCK-Trainer Eimen Baffoun zeigt sich hoffnungsvoll: „Wir haben ein positives Gefühl. Irgendwas wird passieren am Wochenende. Das wird auf jeden Fall spannend.“

Der kommende Gegner der Roten Teufel, Wehen Wiesbaden, grüßt zwar vom Tabellenende, ist dabei aber nicht zu unterschätzen. Vier ihrer sieben Punkte fuhren die Hessen ausgerechnet gegen den Tabellenzweiten Bayer Leverkusen (4:3; 1:1) ein. Außerdem verbuchten sie in der Rückrunde einen 3:0-Sieg gegen Alemannia Aachen. „Die hätten eigentlich viel mehr Punkte verdient. Für uns ist das ein bisschen unerklärlich, warum es bei denen nur für den letzten Platz reicht. Trotzdem haben wir im Hinspiel in der Höhe verdient mit 4:0 gewonnen und wollen im Rückspiel nachlegen“, sagt Baffoun.

Platz in Wörsdorf wohl nicht so gut

Für ihn bedeutet die Fahrt nach Wiesbaden auch ein Wiedersehen. Zwei Jahre war der junge Trainer im dortigen Nachwuchsleistungszentrum tätig. „Das wird ein schönes Wiedersehen mit vielen Spielern. Ich freue mich auf die Partie“, erklärt er. Einen Minuspunkt hat die Rückkehr in die alte Wirkungsstätte aber doch: „Wir spielen in Wörsdorf, also nicht direkt im NLZ. Ich kenne den Platz dort. Das ist kein so schöner Fußballplatz, wie wir es aus Lautern gewohnt sind. Dementsprechend glaube ich nicht, dass da ein sehr gutes Fußballspiel zustande kommt. Aber auch das müssen wir annehmen, die Widerstände überwinden und schauen, dass wir die drei Punkte holen.“

Anpfiff ist am Samstag um 13 Uhr, ebenso wie im Parallelspiel in Aachen. Am Ende bleibt es spannend, wer das Rennen um den Einzug in die A-Liga macht. Bei einem Sieg der Jungs vom Betzenberg und einem gleichzeitigen Sieg des 1. FC Köln wären die Roten Teufel die punktemäßig beste Mannschaft aus den deutschlandweit insgesamt acht Gruppen, die es nicht in die A-Liga schaffen würde. „24 Punkte reichen eigentlich in allen anderen Ligen aus, um in die A-Liga zu kommen. Dementsprechend wäre es extrem bitter, wenn das nicht reicht.“

Immer auf Augenhöhe

Trotz einer guten Leistung fehlen den Roten Teufel die Siege gegen die großen Mannschaften wie Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, aber auch den 1. FC Köln. „Wir haben unsere Pflichtaufgaben erfüllt, am Ende bleibt leider eine Überraschung gegen die größeren Gegner aus. Man muss aber sagen, dass wir gegen alle Topgegner auf Augenhöhe waren – und das trotz vieler Abstellungen an die U21“, erklärt Baffoun und fügt hinzu: „Wir haben eine tolle Runde gespielt. Die Jungs haben sich entwickelt, wir konnten viele Spieler in der U21 platzieren. Alles andere wäre ein Plus.“

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