Fussball
U19: Derbyzeit im Schatten des Fritz-Walter-Stadions
Bei noch drei ausstehenden Ligapartien stehen die Lauterer nach wie vor knapp über dem Strich. Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt allerdings nur einen Punkt. „Wenn ich mir unsere letzten Spiele anschaue, bin ich sehr optimistisch, dass wir gegen Saarbrücken gewinnen werden. Wir müssen aber unsere Leistung auf den Platz bringen, die wir gegen Bayern München und den FC Augsburg gezeigt haben“, sagt Bugera, der zuletzt mit seinem Team trotz eines starken Auftritts eine bittere 3:4-Niederlage in Augsburg hinnehmen musste. Der FCK dominierte 60 Minuten und war nah dran am Führungstreffer, doch die effizienten Augsburger brachten die Bugera-Elf letztlich um den verdienten Lohn.
Der Druck auf die Spieler steigt
Dass der FCK Saarbrücken nicht unterschätzen sollte, bewiesen diese am vergangenen Spieltag. Gegen die SpVgg Unterhaching siegte der FCS mit 2:1. „Saarbrücken hat viele Spiele verloren, in denen es ziemlich eng zuging. Aber wir wollen uns in erster Linie auf uns konzentrieren. Denn wenn wir unsere Qualitäten abrufen, sind wir extrem schwer zu schlagen“, weiß Bugera um die Stärke seine Kaders. Dieser wird am Samstag auch wieder deutlich breiter aufgestellt sein als am vergangenen Spieltag. Offensivspieler Angelos Stavridis kehrt nach überstandener Corona-Infektion zurück. Ebenso wieder mit an Bord sind Matteo Karas, Pharis Petrica und Luca Heckmann.
Dass die Anspannung im Saisonfinale auch bei den Jungs zunimmt, sieht Bugera als kein schlechtes Zeichen: „Wir gehen in die letzten drei Spiele, und es geht um sehr viel. Deswegen ist es normal, dass der Kopf anfängt mitzuspielen. Aber wenn ich sehe wie sich unsere Mannschaft mit der Tabelle, den Ergebnissen und unserer Situation identifiziert, gibt mir das ein gutes Gefühl. Die Truppe weiß zu 100 Prozent worum es geht.“