Fussball TuS II gibt die Rote Laterne ab

 Tomas Kraucevicius von der VTZ versucht es gegen die Dansenberger Ben Kölsch (links) und Marc Philipp Becker.
Tomas Kraucevicius von der VTZ versucht es gegen die Dansenberger Ben Kölsch (links) und Marc Philipp Becker.

Der TuS Dansenberg II ist unter seinem neuen Trainer Theo Megalooikonomou auch im dritten Spiel ungeschlagen geblieben. Nach zwei Unentschieden in Folge setzte sich das Schlusslicht am Sonntag in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bei seinem oberen Tabellennachbarn VTZ Saarpfalz mit 29:27 (16:14) durch und gab die Rote Laterne an die HSG Nahe-Glan ab.

Mit Routinier Steffen Kiefer und Youngster Ben Kölsch, die beide jeweils sieben Tore erzielten, stachen bei der vom Abstieg bedrohten Perspektivmannschaft des pfälzischen Drittligisten im Angriff vor allem zwei Spieler hervor. Auch Niklas Jung (5/1) zeigte sich in Torlaune. Bei der VTZ war es ebenfalls ein Trio, das an fast jeder gelungenen Offensivaktion beteiligt war: Besonders treffsicher zeigten sich der ehemalige lettische Nationalspieler Raimonds Trifanovs (7), der ehemalige Dansenberger Robin von Lauppert (6/2) und der etatmäßige Siebenmeterschütze Hendrik Rolshausen (6/5).

Die Zuschauer in der Zweibrücker Westpfalzhalle bekamen eine kampfbetonte Partie zu sehen, in der für beide Mannschaften viel auf dem Spiel stand. „Es war kein hochklassiges Spiel. Dank unserer Leidenschaft und dem Willen, den es im Abstiegskampf braucht, konnten wir zwei wichtige Punkte einfahren“, bilanzierte Dansenbergs Co-Trainer Patrick Schulze. Sein Team spielte vor dem Seitenwechsel sehr diszipliniert und war von Beginn an voll bei der Sache. Eine Woche nach dem überraschenden Punktgewinn beim Spitzenteam SV 64 Zweibrücken erwies sich die Rosenstadt erneut als gutes Pflaster für die Westpfälzer, die durch den Sieg an der VTZ vorbeizogen und mit einem Schlag vier Plätze gutmachten.

Von Lauppert dreht auf

Zwei kurze Schwächephase nach dem Seitenwechsel hätten die Schwarz-Weißen um ein Haar um den Lohn ihrer Arbeit gebracht. Zweibrücken drehte den 14:16-Halbzeitrückstand bis zur 39. Minute in eine 21:19-Führung und ließ sich auch von dem 3:0-Zwischenspurt der Gäste zum 22:21 (44.) nicht beeindrucken. Von Lauppert drehte jetzt mächtig auf, erzielte innerhalb von drei Minuten vier Tore und hielt somit eine große Aktie daran, dass die Hausherren mit 27:24 (52.) in Führung gingen.

Wie schon eine Woche zuvor gegen den SV 64, zeigte der TuS Dansenberg erneut ungeahnte Nehmerqualitäten. Dank einer starken Torhüter- und Abwehrleistung ließen die Gäste in den letzten acht Minuten kein Gegentor mehr zu und drehten das Spiel mit einem 5:0-Lauf zu ihren Gunsten. „Wenn wir weiterhin so an uns glauben, werden sicherlich noch ein paar Punkte mehr unter dem Weihnachtsbaum liegen“, frohlockte Schulze nach dem zweiten Saisonsieg.

Das nächste Keller-Duell steht am Sonntag (18 Uhr/Layenberger-Sporthalle) gegen die punktgleiche SG Saulheim auf dem Programm.

So spielten sie

TuS Dansenberg: M. Seitz/N. Becker (Tor), Kiefer, Kölsch (je 7), Jung (5/1), C. Seitz (4), Kötz, M. Becker (je 2), Bechtel (1/1), Hofmann (1), Dettinger, Theuer, Linnebach, Flesch

x