Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Tennis: Letzte Chance für Caesarpark-Damen

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Die Damen 40 des TC Caesarpark Kaiserslautern haben in der Regionalliga-Südwest eine Auswärtsniederlage kassiert. Gegen den Offenbacher TC unterlag die Mannschaft mit 3:6 und verlor das vierte Spiel in Folge. Einen Spieltag vor Schluss steht das Team mit einer Bilanz von 2:8 Zählern auf dem ersten Abstiegsplatz, im direkten Duell gegen Tennis 65 Eschborn kann der Klassenerhalt allerdings weiterhin perfektgemacht werden.

„Es war vielleicht etwas mehr drin für uns, aber letztendlich haben wir verloren und trotzdem unser Abstiegsendspiel erhalten“, sagte Trainer Ingo Marburger. Die Gäste gerieten nach den Einzelbegegnungen mit 2:4 in Rückstand und verpassten eine bessere Ausgangslage. „Da wir die Duelle auf den Positionen vier bis sechs allesamt verloren haben, wurde es natürlich sehr schwer, noch die drei Doppel zu gewinnen“, kommentierte der Übungsleiter.

Kirschs „toller Kampf“

Corina Marburger mit einem souveränen 6:2, 6:1-Erfolg und Uta Kirsch (6:3, 0:6, 10:6), die laut Marburger „einen tollen Kampf nach diesem deutlichen zweiten Satz abgeliefert hat“, erzielten die Punkte aufseiten des TCC. Das Auswärtsteam war jedoch auch in den anschließenden Doppelmatches unterlegen und konnte nur durch das Duo Marburger/Susanne Gödtel (6:0, 6:3) einen weiteren Punktgewinn einfahren.

Nach Ansicht des Übungsleiters war die Aufstellung der Gegnerinnen aus Offenbach schwer einzuschätzen. „Im Nachhinein betrachtet hätte ich deswegen unsere Paare anders stellen müssen.“ Er ergänzte: „Wir haben es aber eben nicht so gemacht und den Kürzeren gezogen, dennoch geht unsere Reise noch weiter, und wir müssen uns jetzt auf unsere nächste Aufgabe konzentrieren.“

Gegen den punktgleichen Konkurrenten

Am Samstag um 13 Uhr treffen die Caesarpark-Damen vor eigenem Publikum auf den punktgleichen Konkurrenten aus Eschborn und müssen dabei einen Sieg erzielen, um den Abstieg zu verhindern. Der Coach bezeichnete die letzte Partie in Anlehnung ans Champions-League-Finale 2012 als „Finale daheim“, in dem er die Chancen „bei 50:50“ sieht. In seinen Augen kann die mannschaftliche Geschlossenheit „entscheidend sein, ich denke aber, dass in diesem engen Spiel auch einfach die Tagesform den Ausschlag geben wird.“ Der Trainer resümierte: „Wir wollten zu Saisonbeginn als Minimalziel noch die Chance auf den Klassenerhalt am letzten Spieltag haben, somit sind wir noch auf dem Weg und wollen nun natürlich diese Möglichkeit nutzen.“ Personelle Ausfälle werden von Ingo Marburger nicht erwartet und er will nach eigener Aussage eine schlagkräftige Truppe aufbieten, die „positiv gestimmt ist und sich auf die letzte Chance freut.“

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