Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel SV Steinwenden und TuS Hohenecken brauchen dringend Punkte

Zweikampf neben dem Ball: Lukas Krieg vom TuS Hohenecken (im blauen Trikot) und Daniel Bender (SV Steinwenden). Szene aus der Ve
Zweikampf neben dem Ball: Lukas Krieg vom TuS Hohenecken (im blauen Trikot) und Daniel Bender (SV Steinwenden). Szene aus der Verbandsligapartie, die der SVS Anfang September zu Hause gewann.

Der SV Steinwenden will die nun drei aufeinanderfolgenden Heimspiele vor der Winterpause nutzen, um sein Punktepolster zu den Abstiegsplätzen nach den letzten Niederlagen wieder auszubauen. Am Sonntag, 14.45 Uhr, soll mit einem Heimsieg gegen den FC Speyer 09 der Anfang gemacht werden.

Der SV Steinwenden musste nach der 2:3-Niederlage beim FC Bienwald Kandel erneut mit leeren Händen nach Hause fahren. Trotzdem kehrt Trainer Daniel Meisenheimer nicht nur mit negativen Eindrücken aus der Südpfalz zurück: „Außer gegen Hermersberg hat bei den anderen beiden Niederlagen wenigstens die Leistung gestimmt. Arbeiten müssen wir aber deutlich an der Effektivität und unserer Fehlerquote. In der ersten Halbzeit in Kandel haben wir gut gespielt, sind nach einen frühen Rückstand zurückgekommen und haben verdient mit 2:1 geführt. Der Standard-Gegentreffer durch Noah Beierle in der zweiten Halbzeit hat uns zum ungünstigsten Zeitpunkt knallhart erwischt“, analysiert er das Spiel.

Gäste aus dem Tabellenkeller

Dieser Gegentreffer war die Schlüsselszene im Spiel. Der SVS verteidigte bis dahin erfolgreich seine knappe Führung. Der Ausgleich schockte das Team. Der SVS fand nicht mehr ins Spiel und ging nach dem zweiten Treffer von Beierle als Verlierer vom Platz. In den nächsten beiden Spielen hat der SVS mit Speyer und Fußgönheim Teams aus dem Tabellenkeller der Liga zu Gast. Kommen diese Gegner nach der jüngsten Niederlagenserie jetzt gerade recht? „Speyer hat nach dem Abstieg den Kader neu formiert. Sie haben zwar bisher noch nicht sehr viele Punkte geholt, aber auch nie hoch verloren. Es war immer knapp. In der jungen Mannschaft steckt spielerische Qualität. Gerade nach unseren Niederlagen zuletzt dürfen wir das Team nicht unterschätzen“, lautet Meisenheimers Einschätzung. Zwar konnten die meisten Verbandsligisten gegen Speyer gewinnen, dies war jedoch in fast allen Spielen ein hartes Stück Arbeit für die Gegner. Der Oberliga-Absteiger steht nach dem Neuaufbau zwar auf dem letzten Platz, verlor aber die meisten Spiele nur mit einem Tor Unterschied und konnte beim 3:4 gegen Tabellenführer Idar-Oberstein und beim 3:3 gegen Gau-Odernheim auch gegen Spitzenteams die Spiele ausgeglichen gestalten. Kein anderes Team schaffte es bisher, gegen Idar drei Tore zu erzielen. Meisenheimer sieht den SVS trotz der verspielten Führung in Kandel noch auf dem richtigen Weg: „Wir haben am Sonntag zum Glück einige Spieler, die zuletzt ausgefallen waren, wieder an Bord. Das verstärkt den Konkurrenzkampf.

Stimmung ist gut

Die Stimmung im Training war trotz der Niederlagen gut. Die Mannschaft weiß um was es am Sonntag geht. Wir wollen uns unbedingt vor der Winterpause unser Punktepolster auf die Abstiegsränge zurückholen“, lautet sein Plan für die kommenden drei Heimspiele in Folge.

TuS Hohenecken unter Druck

Die letzte Partie der Vorrunde bestreitet der TuS Hohenecken am Sonntag (14.45 Uhr) beim ASV Fußgönheim. Dabei steht die Mannschaft von Trainer Benny Hassenfratz unter Druck. Sie braucht nach fünf Spielen ohne Sieg dringend ein Erfolgserlebnis und natürlich auch die Punkte. Letzteres trifft auch für Fußgönheim zu. Die Vorderpfälzer rangieren mit 13 Zählern aus 15 Spielen auf dem drittletzten Platz und müssen sich ernsthafte Sorgen in puncto Klassenverbleib machen. Trotz der Negativserie sieht die Bilanz der Hohenecken doch um einiges besser aus als die des ASV Fußgönheim. Mit 20 Punkten nimmt man in der Hackordnung der 17 Verbandsligisten den neunten Platz ein.

In schwacher Form

Doch in Sicherheit darf sich der TuS nicht wiegen. „Wir sind nur drei Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt“, weist Coach Hassenfratz auf die kritische Situation seiner Mannschaft hin. Weitere Niederlagen darf sie sich nicht erlauben. Aber das ist leichter gesagt als getan. Zuletzt, in der Heimpartie gegen die TSG Bretzenheim - auch ein Gegner, der in der Tabelle hinter dem TuS steht - , präsentierten sich die Hohenecker in schwacher Form. Im Sturm lief fast gar nichts, und in der Abwehr stimmte es auch nicht. So strich man am Ende mit 0:3 die Segel.

Benny Hassenfratz erwartet am Sonntag „ein brutal schweres Spiel“. Möglicherweise kann er dabei Sergen Tok zu Einsatz bringen. Der aufgrund einer Verletzung pausierende Stürmer wurde in den vergangenen Spielen schmerzlich vermisst. Der TuS braucht die Tore seines Goalgetters, um wieder auf Erfolgskurs zu kommen.

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