Kaiserslautern STADTLEBEN: Wechsel innerhalb der Stadt

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In Kusel war er Vikar. Seine erste Stelle als Gemeindepfarrer hatte er in Klingenmünster und Gleiszellen-Gleishorbach in der Südpfalz. Nach etwas über drei Jahren als Seelsorger im Pfarramt 3 der Stiftskirchengemeinde in Kaiserslautern wechselt Pfarrer Andreas Henkel zum 1. April an die Friedenskirche im Uniwohngebiet. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe“, so der Vater von drei schulpflichtigen Jungs, der zusammen mit seiner Frau Anja Behrens, Krankenhausseelsorgerin am Westpfalz-Klinikum, demnächst das Pfarrhaus neben der Friedenskirche beziehen wird. Gerne erinnert er sich an seine Arbeit in der Stiftskirchengemeinde zurück. An den Besuchskreis, den er aufgebaut hat, um Geburtstagsjubilare, Kranke und Einsame nicht alleine zu lassen. An die Kindertagesstätte auf dem Seß und das Pflegeheim Kursana, wo er Kinder und Alte betreut hat. An Flüchtlinge, mit denen er gearbeitet und sie bei einem Taufkurs begleitet hat. Dank seiner guten Kontakte zum Pfalztheater konnte er Schauspieler und Szenen in Gottesdienste integrieren. Wichtig waren ihm eine gute Liturgie im Gottesdienst, spirituelle Angebote wie Glaubenskurse und Ökumenische Exerzitien. Als Pfarrer gerne zu Fuß unterwegs, hat Andreas Henkel seit einigen Jahren das Pilgerwandern für sich entdeckt. So wird es ihn im Reformationsjubiläumsjahr auf den Spuren Luthers in drei Tagen mit einer Gruppe von Worms nach Kaiserslautern ziehen. Wenn er am Sonntag, 10 Uhr, bei einem Gottesdienst in der Stiftskirche von Dekanin Dorothee Wüst verabschiedet wird, wird er mit einem weinenden und einem lachenden Auge seine bisherige Pfarrstelle verlassen. „Ich verlasse ja nicht Kaiserslautern.“ So wird er wie bisher das bunte kulturelle Angebot nutzen, weiterhin seinem neuen Hobby, Tennis, nachgehen und bald auch wieder im eigenen Garten hinterm Pfarrhaus in der Friedenskirchengemeinde gärtnern können. | jsw

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