Kaiserslautern Stadtleben: Mit Rückenwind in die Partnerstadt
„Die Tour war richtig gut. Alle haben durchgehalten, niemand hat schlapp gemacht. Wir hatten nur einen Platten.“ Denkt Beigeordneter Peter Kiefer an die vergangenen Tage zurück, hört man das Herz des passionierten Radfahrers höher schlagen. Zusammen mit sieben weiteren Teilnehmern war er am Fronleichnamstag von Kaiserslautern aus nach Brandenburg mit dem Rennrad aufgebrochen. Anlass war das 30. Jubiläum der Städtepartnerschaft und das zehnjährige Bestehen des „Stadtradelns“. Knapp 600 Kilometer hat das Team um Peter Kiefer zurückgelegt. „Das macht zusammen 4800 Kilometer auf das Konto des Stadtradelns.“ Als er der RHEINPFALZ gestern auf der Heimreise von Brandenburg nach Kaiserslautern von seinen Eindrücken berichtete, klang der Baudezernent freudig entspannt. Er sprach von einem herzlichen Empfang der Gruppe am Sonntagnachmittag in Brandenburg und von dem Radrennen, das sie als Zuschauer verfolgt haben. Ihr Vergnügen hatten die Lauterer Radler an der Havel am Abend bei einem Grillfest des dortigen Radsportclubs. Nicht unerwähnt lässt Peter Kiefer, dass das Motorradteam, das sich ebenfalls von Kaiserslautern nach Brandenburg aufgemacht hatte, die Radler am Ortseingang von Brandenburg erwartete und in einem Konvoi zur Radrennveranstaltung begleitet habe. „Die große Überraschung war das Wetter. Es hat unterwegs so gut wie nicht geregnet. Die Windverhältnisse waren optimal. Wir hatten fast nur Rückenwind.“ Zwei bis drei Pausen à 40 Minuten täglich haben den Radsportlern, der älteste war 78, der jüngste 47, genügt. Versorgt wurden sie von Begleitfahrzeugen. Die direkte Streckenführung nach Brandenburg hatte Jürgen Drews vom Radsportclub Kaiserslautern ausgearbeitet. Eine Fete bei der Ankunft gestern am späten Nachmittag in Kaiserslautern hat es nicht gegeben. Verzichtet hat Peter Kiefer gestern, mit dem Rad seine Heimreise von Kaiserslautern nach Bad Dürkheim anzutreten. „Das Rad kommt auf den Gepäckträger meines Privatwagens.“