Kaiserslautern STADTLEBEN: Grandioses Fest im Wohnzimmer

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Denkt er an sein erstes Wohnzimmerkonzert, das ihn vor wenigen Tagen nach Wachenheim geführt hat, gerät Stephan Flesch ins Schwärmen. „Es war einfach toll. Die Stimmung war grandios, die Atmosphäre familiär“, sprudelt es aus ihm heraus. Zweimal eine Dreiviertelstunde hat der bekannte Lauterer Sänger (Gitarre) zusammen mit Elmar Federkeil (Perkussion) eine vierköpfige Familie und ihre Freunde im Wohnzimmer mit Songs aus seinem breiten Repertoire unterhalten. „Das hat riesig Spaß gemacht.“ Eingelöst hat der Leadsänger der „Knecht-Ruprecht-Band“ einen Preis, den die Familie auf einer seiner Kultveranstaltungen „Wir warten aufs Christkind“ wenige Tage vor Weihnachten in der Kammgarn gewonnen hatte. Flesch hatte die spontane Idee, unter allen Besuchern ein Gratis-Unplugged-Konzert zu geben. Teilnahmebedingung: ein Selfie mit der Eintrittskarte oder der Bühne der Kammgarn im Hintergrund an ihn zu mailen. Die Resonanz war groß. „Das hätte ich nicht erwartet.“ Annähernd 100 Selfies sind eingegangen. Ursprünglich wollte er nur ein Wohnzimmerkonzert geben. Jetzt wird er zwei weitere Male in der guten Stube der Gewinner konzertieren. Mitte April wird es ihn und den Schlagzeuger seiner Band nach Stelzenberg ziehen. Für das dritte kostenlose Konzert im Raum Kaiserslautern steht der Termin noch nicht fest. Zurück nach Wachenheim: Dort wurde aus dem Auftritt im Wohnzimmer ein großes Fest für Familie und Freunde. Ein Büffet war aufgebaut, ein Winzerehepaar aus Bad Dürkheim hatte für einen guten Tropfen gesorgt. „Die Gastgeber gaben sich große Mühe.“ Im Duett mit Sophia, der Tochter der Glücksfamilie, sang Stephan Flesch noch mal so gerne. Auch mangelte es nicht an Zugaben. Letztlich saß man in der Küche zusammen. „Ich musste viele Fragen beantworten. Es gab viel zu erzählen und zu lachen.“ Dabei stellte sich heraus, dass die Gastgeberin Flesch bereits als Jugendliche bei seinen Auftritten im Lauterer Jugendzentrum erlebt hatte. Auch erfuhr der Sänger, dass die Familie zu seinen treuen Fans gehört, die fast jedes Jahr mit ihm zusammen in der Kammgarn aufs Christkind warten. Bedankt hat sich Stephan Flesch bei allen Teilnehmern der Verlosung. „Eigentlich hätte ich am liebsten bei allen zu Hause gespielt. Doch das ist unmöglich.“ Jetzt freut er sich auf seinen Auftritt bei der Eröffnungsgala der Shopping-Mall am Abend vor der offiziellen Eröffnung. (jsw)

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