Kaiserslautern STADTLEBEN: 586 Kilometer nach Brandenburg
Kaum ist er vom „Sommerempfang“ aus Brandenburg zurück, ist Peter Kiefer wieder in Richtung Brandenburg unterwegs. Anlass ist das 30. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Kaiserslautern und der Stadt an der Havel. Ebenso das Stadtradeln, das in Kaiserslautern seit zehn Jahren stattfindet. Ein Grund für den Beigeordneten, der, wenn immer ihm möglich, von seinem Heimatort Bad Dürkheim mit dem Rad zu seinem Arbeitsplatz im Rathaus unterwegs ist, die 586 Kilometer lange Strecke nach Brandenburg mit dem Rennrad zurückzulegen. Dabei ist er in guter Gesellschaft. Unter den sieben Begleitern sind Christian Ruhland, der Radverkehrsbeauftragte der Stadt Kaiserslautern, Udo Holzmann, Leiter des Referats Gebäudewirtschaft, und Stadtratsmitglied Tobias Wiesemann. In vier Etappen werden sie diagonal durch Deutschland radeln. „Die längste Strecke steht uns am ersten Tag mit 182 Kilometer bevor“, freut sich Kiefer auf die Tour. Seine Begleiter seien alle topfit. Um Gepäck und Verpflegung brauchen sich die Radler keine Sorgen zu machen. Zu der Gruppe gehört ein Begleitfahrzeug. „Obst, Müsliriegel und viel Wasser“ wird es unterwegs geben. Die Strecke wurde vom Radsportclub Kaiserslautern (RSC) ausgesucht. Nicht zu unterschätzen seien die Höhenmeter, verweist Kiefer auf Spessart, Röhn, Harz und Thüringer Wald. Je nach Wetterlage müssen die Radler auch mit Unwetter rechnen, mit Gewitter und Regen. „Mal schauen, ob wir ungeschoren davonkommen oder unterwegs Schutz suchen müssen.“ Ist da noch das Motorradteam, unter anderem mit Stadtratsmitglied Walfried Weber und Reiner Kiefhaber, Ortsvorsteher von Erfenbach, die sich zwei Tage später nach Brandenburg aufmachen werden. „Am Sonntagmittag wollen wir in Brandenburg sein. Wir werden zu einem Radrennen und zu einer Regatta erwartet.“ Eigens auf die Tour vorbereitet hat sich Kiefer nicht. Bei durchschnittlich 9000 bis 10.000 Kilometer im Jahr auf dem Sattel ist der Baudezernent durchtrainiert. Ein Profi im Radfahren. Wegen des Feiertags Fronleichnam verabschiedete Bürgermeisterin Susanne Wimmer-Leonhardt die Teilnehmer nach Brandenburg symbolisch bereits am Mittwoch vorm Rathaus. LOKALSEITE 2