Kaiserslautern Sport-Magazin: Motorsport: Schwerer Saisonstart

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Nicht ganz nach seinen Vorstellungen ist der Auftakt zum Westdeutschen ADAC-Kart-Cup für Loris Prattes aus Neuhemsbach verlaufen. Auf dem 1070 Meter langen Erftlandring in Kerpen überzeugte er im Zeittraining und passierte im ersten Rennen im Tony-Kart mit Iame-Motor nach 14 Runden als Dritter die Ziellinie. Sein Rückstand auf den Klassensieger betrug 12,185 Sekunden. Zuversichtlich ging er ins zweite Rennen. Doch gleich in der Startphase verlor der junge Pfälzer fast zehn Sekunden und rutschte ins Mittelfeld ab. Doch Prattes startete eine Aufholjagd und kam nach 13 Runden auf Platz neun in der ADAC-X 30-Klasse der Junioren (-22,901 Sekunden). Seine guten Zeiten aus dem Training konnte Christian Wachter aus Kaiserslautern im ersten Rennen der Klasse RK 1 nicht umsetzen. Mit seinem Intrepid-Kart schied er schon in der Startphase aus. Im zweiten Rennen lief es besser. Zunächst profitierte er von dem Gerangel und setzte sich von vier Teilnehmern seiner Klasse an die Spitze. Sein Vorsprung schmolz. Nach elf Runden konnte er 372 Tausendstel über die Ziellinie retten. Mika Henrich aus Kaiserslautern kam in der Rotax-Max-Klasse mit einem GP-Kart nach 16 Runden als Vierter ins Ziel (-29,513 Sekunden). Entsprechend motiviert ging er in das zweite Rennen über 13 Runden. Aber nach vier Runden versagte die Technik. (llw) Der ganz große Wurf, Meister der DCU-Regionalliga zu werden und den Aufstieg in die Zweite Bundesliga zu sichern, blieb den Frauen der Post SG Kaiserslautern versagt. Im dritten Spiel auf den Großkarlbacher Mühlengrund-Bahnen gegen die TSG Haßloch (2618:2622 Kegel) fehlten in der hochklassigen kämpferischen Auseinandersetzung lediglich fünf Kegel zum Erfolg. Sportwartin Christel Bach: „Die fünf fehlenden Kegel kann man bei jeder suchen. Es ist kein Beinbruch. Wir haben gut gespielt und mehr erreicht als erhofft. Deshalb bin ich sehr zufrieden. Es gibt keine Untergangsstimmung.“ Dass es eng wird, deutete sich schon nach dem ersten Durchgang an. Birgit Müller (447) und Carmen Mayer (406) führten gegen Tanja Röther (447) und Saskia Sabrina Uhrich (405) mit nur 27 Kegel. Nachdem Melanie Jelinski (415) und Manuel Brando (445) gegen Anita Reichenbach (462) und Bianca Gerbes (429) das Spiel gedreht hatten, war mit 1713:1717 ein hammerhartes Finale vorprogrammiert. Beatrice Jelinski (433) und Manuela Bäcker (472) beendeten den Abschnitt gegen Gabi Kleinod (455) und Stefanie Gebhard (450) mit 905:905. Damit waren die vier Miesen aus Durchgang zwei ausschlaggebend für die hauchdünne Niederlage. Beim Kampf um den Verbleib in der DCU-Regionalliga Kegeln der Frauen ist die SG Miesau/Brücken II gescheitert. In Großkarlbach auf den Mühlengrund-Bahnen gegen SG KSG Mainz/GN Essenheim (2629:2461) hatten die Westpfälzerinnen keine Chance. Es spielten: Heidrun Salamucha (423), Maria Hempfing (395), Anita Kaiser (378), Manuela Piras (440), Regine Michel (400), Regina Herrmann (430). (edk) Teils gute Platzierungen holte sich Marlay Demmerle vom RFV Alsenborn beim Landesponyturnier mit Qualifikation zum Equitop-Pony-Cup und Pony-Förder-Cup Rheinland-Pfalz in Braubach-Bissingen. Mit Daria Grey belegte sie in der Pony-Stilspringprüfung E Platz zwei, kam im Stilspring-Wettbewerb auf den dritten, holte sich den vierten in der Pony-Stilspringprüfung A mit Standardanforderungen, Rang fünf in der Pony-Dressurprüfung E und in der Dressurreiterprüfung A den achten. Marlisa Hamann vom RSV Fröhnerhof wurde mit Lux-Dressagne Hennes in der zweiten Abteilung der Pony-Dressurprüfung L mit Trense Siebte. (llw)

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