Kaiserslautern Spaß und Begegnung stehen im Mittelpunkt

Von Schauspiel über Schwarzlichttheater bis hin zum Musical: So vielfältig ist das Angebot beim diesjährigen Schultheatertreffen des Pfalztheaters. Am kommenden Montag dürfen wieder sechs junge Schultheater-Gruppen ihre einstudierten Stücke auf der Werkstattbühne des Hauses präsentieren. Die Aufführungen werden durch ein Workshop-Programm ergänzt, bei dem die jungen Spieler von den Profis über die Arbeit am Theater aufgeklärt werden.
Einmal mehr begeben sich Kinder und Jugendliche auf eine Entdeckungsreise durch die bunte und spannende Welt des Theaters. Im Vordergrund: der Spaß und die Leidenschaft am Spiel. Für Initiatorin und Theaterpädagogin Katja Bach war genau das der Anstoß für das Projekt, das mittlerweile zur beliebten Tradition geworden ist. „Schüler sollen auf einer professionellen Bühne den ganzen Zauber eines Theaters mitbekommen“, so Bach. Wie in den Jahren zuvor dürfen die sechs teilnehmenden Theater-Gruppen in knapp 20-minütigen Präsentationen zeigen, was sie sich monatelang für ihre schulinternen Aufführungen erarbeitet haben. Darunter selbstausgedachte Kollagen, freie Überarbeitungen von bekannten Stücken sowie komplette Eigenkreationen – erstmals wird auch ein Musical vorgeführt. Die Gruppen kommen mit eigenen Kostümen, eigenen Bühnenbildern und eigenem Paten an, der die jungen Schauspieler kompetent durch das Theater manövriert. Alle Altersstufen und alle Schulformen sind erlaubt. Mit dabei sind diesmal die Janusz-Korczak-Schule aus Lauterecken, das Albert-Einstein-Gymnasium aus Frankenthal, die IGS Schönenberg-Kübelberg, HPE Meisenheim, das Karolinen-Gymnasium aus Frankenthal und die Reha-Westpfalz aus Landstuhl. Einige der diesjährigen Teilnehmer waren schon im vergangen Jahr mit von der Partie, so beispielsweise die Reha Westpfalz und die Heilpädagogische Einrichtung Meisenheim. Technik und Requisiten werden vom Pfalztheater spendiert. Eine Stellprobe im Haus ermöglicht es den Teilnehmern sich vorab auf der Bühne zu orientieren. Und wie in den Jahren zuvor bildet der knapp einstündige Workshop – diesmal gruppenspezifisch angepasst – das Herzstück der Veranstaltung, denn hier eröffnen die professionellen Ensemblemitglieder des Hauses theoretische und praktische Einblicke in die verschiedenen Arbeitsbereiche des Theaters. Neben dem Spaß soll jedoch vor allem der Austausch unter den Theater-Gruppen gefördert werden, weshalb das Konzept in diesem Jahr einen neuen Namen bekam: Nicht mehr Schultheaterfestival, sondern Schultheatertreffen heißt es nun. „Der Name soll das Zusammentreffen, die Begegnung der teilnehmenden Theater-AGs noch stärker in den Mittelpunkt rücken“, erklärt Bach. Zusätzlich zum neuen Namen gibt es eine weitere wichtige Neuheit. So sollen die teilnehmenden Gruppen sogenannte Guck-Aufträge, also kleine Denkaufgaben für das Publikum, vorbereiten. Hierbei werden vor jeder Vorführung spezielle Fragen zum jeweiligen Stück gestellt und hinterher beantwortet. Die Zuschauer sollen dadurch die Präsentation ganz anders verfolgen und anschließend aktiv darüber reflektieren. ,,Es soll ein lebendiger Austausch über das Dargebotene, das Gesehene und das Erlebte stattfinden. Dadurch wird das kreative Lernen, Denken und Reflektieren angeregt und ein ganz neuer Blick auf die Theaterarbeit ermöglicht.“ Schließlich soll Theater nicht nur unterhalten, sondern auch verbinden und inspirieren. (kkv) Infos Der Eintritt für das Schultheatertreffen am Montag, 6. Juli, ab 10 Uhr, auf der Werkstattbühne des Pfalztheaters ist frei; Einlass solange die Plätze reichen. Informationen und Anmeldungen bei Katja Bach, 0631/3675-292 oder k.bach@pfalztheater.bv-pfalz.de