Kusel
Serenade auf der Lichtenburg
Der studierte Musikpädagoge für Violine und Chor hat viele Jahre im Kuseler Sinfonieorchester gespielt. Seit 2021 lebt und unterrichtet er im Südschwarzwald. Auf der Burg intoniert er diesmal die beiden ersten Sätze einer Serenade für Violine und Orchester von Max Bruch, die laut Pressemitteilung des Musikvereins „zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist“. Auf dem Programm der von Thomas Germain dirigierten Veranstaltung stehen außerdem ein Satz aus Hector Berlioz’ „Symphonie fantastique“ sowie „Le Boeuf sur le toit“ von Darius Milhaud.
Das Konzert ist Teil des Orchesterprojekts „Perspektive 2030“, das vom Bund gefördert wird. Es bietet ein „modernes Probenformat“ und die Möglichkeit, „dass Musiker verschiedener Altersgruppen und Anfahrtswege mitwirken“ können. Bei schlechtem Wetter wird der Auftritt kurzfristig von der Lichtenburg in die Kuseler Fritz-Wunderlich-Halle verlegt.