Kaiserslautern Schläge gegen Polizist und Diensthund – Bundespolizei ermittelt gegen Sprayer
Eine Gruppe auf frischer Tat erwischter Sprayer hat am Samstagabend die Bundespolizei am Hauptbahnhof beschäftigt. Auf ihrer Flucht haben Männer aus der Gruppe Beamte angegriffen, und ein Diensthund hat einen Mann gebissen.
Während der Corona-Pandemie sind vermehrt Graffiti-Straftaten im Bahnbereich – vor allen Dingen wurden Waggons und Züge besprüht – im Raum Kaiserslautern und Umgebung aufgefallen, teilte die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern mit.
Am Samstag konnten die eingesetzten Beamten gegen 22.30 Uhr eine siebenköpfige Truppe dabei beobachten, wie die Männer einen Zug im Hauptbahnhof Kaiserslautern besprühten. Die Beamten stellten die Gruppe, konnten allerdings aufgrund der Anzahl nicht verhindern, dass sie die Flucht in Richtung Innenstadt antraten. Drei männliche Beschuldigte im Alter von 22, 27 und 29 Jahren konnten kurz nach der Flucht festgenommen werden.
Umherstehende Zeugen filmten den Einsatz
Zwei weitere Beschuldigte wurden von einem Diensthundeführer verfolgt. Die Flüchtigen brachen ihre Flucht jedoch nicht ab, sondern griffen den Beamten an, weshalb der Diensthund eingesetzt wurde. Dabei biss der Hund einen Beschuldigten in den Arm, der anschließend durch den Beamten am Boden fixiert werden konnte. Derweil kam der zweite Täter zurück, griff mit Schlägen den Beamten sowie den Hund an. So konnte sich sein Kompagnon befreien und beide flüchteten. Zufällig umherstehende, unbeteiligte Zeugen filmten diesen Polizeieinsatz.
Bei der Durchsuchung der geschnappten Männer wurden Drogen gefunden. Gegen alle Tatverdächtige wird nun wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichem Angriff und Gefangenenbefreiung ermittelt. Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern ruft Zeugen auf, sich für sachdienliche Angaben zu der Graffiti-Straftat sowie der Flucht der Täter unter 0631/34073-0 zu melden.r