Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Rote Teufel empfangen Bayern München

Lieblingskulisse für die U19 des FCK: Platz vier. Hier schießt der Lauterer Angelos Stavridis aufs Tor.
Lieblingskulisse für die U19 des FCK: Platz vier. Hier schießt der Lauterer Angelos Stavridis aufs Tor.

1. FC Kaiserslautern gegen den FC Bayern München. Ein Duell, bei dem sich FCK-Fans gerne an glorreiche, lang zurückliegende Tage erinnern. Was im Profibereich wohl auch in naher Zukunft nicht allzu schnell passieren wird, ist in der A-Junioren Bundesliga Süd/Südwest Realität. Dort stehen sich beide Teams am Samstag (11 Uhr, Platz vier am Fritz-Walter Stadion) gegenüber.

Während die Mannschaft von Lautern-Trainer Alexander Bugera um den Klassenerhalt kämpft, liegen die „kleinen“ Bayern derzeit im oberen Tabellenmittelfeld. Im Gesamtklassement hat der FCB sieben Zähler mehr auf dem Konto als der FCK. Die Münchner konnten zuletzt drei Siege in Serie einfahren und reisen mit breiter Brust in die Pfalz. Doch auch die Lauterer sammelten in der vergangenen Woche wichtige Zähler. Gegen Kellerkind Ulm erarbeiteten sich die Pfälzer einen knappen 1:0-Auswärtserfolg.

Wie sich der FC Bayern am Samstag personell aufstellen wird, wusste auch Bugera noch nicht einzuschätzen: „Bayern rotiert dieses Jahr extrem viel. Immer wieder werden Spieler zwischen der zweiten Mannschaft, der U19 und der U17 hin und her geschoben. Es ist deshalb sehr schwer einzuschätzen, was uns da personell erwarten wird.“

Kampfstarke Bayern

Bei einer Sache ist sich jedoch auch Bugera sicher: „Wenn die U19 der Bayern jede Woche mit ihrer personell besten Truppe antreten würde, wäre sie mit Sicherheit ganz vorne dabei. Unter den ersten drei Spitzenteams ganz bestimmt. Aber am Ende spielt es für uns auch keine Rolle. Wir wissen, dass wir auf einen Gegner treffen werden, der sehr spielstark ist – und gerne den Ball in seinen eigenen Reihen hat.“ Um dem Kontrahenten auf dem Platz Paroli bieten zu können, müsse man „dagegenhalten, den Kampf annehmen und den Bayern schon beim ersten Kontakt auf dem Fuß stehen“, so Bugera.

Personell können die Betzenberger am Wochenende wieder auf Stürmer Marlon Ludwig zurückgreifen. Ein Einsatz von Offensivakteur Shawn Blum (Faserriss) käme dagegen zu früh. Dass die Junioren-Bundesliga nach diesem Spieltag eine dreiwöchige Pause einlegt, empfindet Bugera nicht gerade als ideal. „Uns wäre es deutlich lieber, wenn wir durchspielen würden. Durch solche Pausen kommt es zwangsläufig immer zu einem kleinen Bruch, durch den man aus dem Rhythmus kommt. Aber wir können es nicht ändern, und es gilt ja auch für alle.“

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