Kaiserslautern Rheinheimer macht im Offensivspektakel den Unterschied

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Im Verfolgerduell der Fußball-Bezirksliga besiegte der VfB Reichenbach den Tabellendritten FV Olympia Ramstein mit 4:2 (3:2). Reichenbach ist damit in der Tabelle wieder an Ramstein vorbeigezogen.

„Wir haben das Spiel in der Abwehr verloren, haben gerade am Anfang keinen Zugriff bekommen und waren zu weit von den Leuten weg“, sah Ramsteins Trainer Joachim Felka in der verschlafenen Anfangsphase und der Passivität seiner Deckung den Hauptgrund für die Niederlage. Ramstein schien mit seinen Gedanken noch in der Kabine zu sein, da lag der Tabellendritte bereits mit 0:2 hinten. Julian Wahl legte im Strafraum auf Tim Zimmermann ab, und der besorgte mit einem Rechtsschuss aus halbrechter Position das frühe 1:0 (4.). Ramstein hatte sich noch nicht sortiert, da erhöhte Torjäger Lars Rheinheimer mit seinem zwölften Saisontreffer auf 2:0 (10.). Rheinheimer zog von außen in die Mitte des Strafraums und ließ Torhüter Boris Mahl mit einem trockenen Schuss keine Chance. Fast wäre Rheinheimer der Doppelschlag geglückt, doch er zielte nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (12.). Durch ein Eigentor kam Ramstein, das bisher noch gar nicht stattgefunden hatte, zum Anschlusstreffer. Ausgerechnet Spielertrainer Benny Früh lenkte die erste Ramsteiner Ecke unglücklich ins eigene Tor (14.). Und als Reichenbachs Torhüter Michael Kauf nach Daniel Philipps Flanke beim Herauslaufen zögerte und Erkan Cetecioglu mit dem Kopf einnickte (16.), hatten die Ramsteiner praktisch aus dem Nichts zwei Tore zum 2:2 erzielt. Und es ging in der furiosen Anfangsphase weiter zur Sache. Es war der erwartete Kampf mit offenem Visier. Beide Mannschaften schalteten schnell um, und die Zuschauer kamen voll auf ihre Kosten. Erneut war es Lars Rheinheimer, der die Ramsteiner Deckung versetzte und Boris Mahl beim Treffer zum 3:2 auf dem falschen Fuß erwischte (18.). Das Spiel beruhigte sich danach etwas, und auch Ramstein zeigte, was es spielerisch drauf hat. Die Gäste ließen zeitweise sehr ansehnlich den Ball durch die Reihen zirkulieren. Und weiter war die jetzt sehr ausgeglichene Partie gespickt mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte Marcel Heidenreich. Reichenbachs Stoßstürmer traf mit einem sehenswerten Kopfball den Querbalken (32.). Auch nach der Pause ließ das Tempo nur wenig nach. Beide Teams spielten weiter mutig nach vorne. Ramsteins spielender Stürmer, Roman Cherdron, scheiterte an Reichenbachs Torhüter Michael Kauf (51.). Es blieb weiter spannend und ereignisreich mit vielen Torszenen in beiden Strafräumen. Nach einer Ecke schlug dann Torjäger Rheinheimer erneut zu. Mahls Faustabwehr geriet etwas zu zentral, und der Linksfuß nagelte den Ball direkt und unhaltbar in die Maschen (66.). Jetzt verlegten sich die Gastgeber mehr aufs Kontern und brachten den verdienten Sieg in der gutklassigen Partie auch sicher ins Ziel. „Es war wichtig, dass wir gewonnen haben. Ramstein ist ein direkter Konkurrent aus dem oberen Drittel. Nach unserer kleinen Negativserie sind wir jetzt wieder in der Spur, haben zwei Spiele in Folge gewonnen. Heute hat man wieder gesehen, was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt. Das ruft sie bisher allerdings nur in den Top-Spielen ab“, kommentierte Reichenbachs Spielertrainer Benny Früh den Heimdreier. Am kommenden Wochenende ist seine Elf bei Tabellenführer TSC Zweibrücken gefordert.

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