Pferdesport RHEINPFALZ Plus Artikel RFV Alsenborn darf auf Heimsiege hoffen

Gehört zu den Aushängeschildern des Reit- und Fahrvereins Alsenborn: Marlay Demmerle. Auch beim Turnier am Wochenende gehört sie
Gehört zu den Aushängeschildern des Reit- und Fahrvereins Alsenborn: Marlay Demmerle. Auch beim Turnier am Wochenende gehört sie in einigen Prüfungen zum Favoritenkreis.

Eine Woche nach den Pfalzmeisterschaften geht es beim Reit- und Springturnier in Alsenborn zwar nicht um Titel, aber wieder um Schleifchen und Ehrenpreise. 16 Prüfungen hat der Reit- und Fahrverein Alsenborn ausgeschrieben. Als Parcourschef fungiert erneut der Südpfälzer Reiner Neuhard.

Vorsitzende Maike Kraus und Jürgen Ulrich haben die Turnierleitung. Für die vier Dressurprüfungen liegen 52 Nennungen vor. Zwölf Springprüfungen von der Klasse E bis zur Klasse M werden in Alsenborn geboten. Insgesamt 312 Reitpaare haben sich dafür angekündigt.

Den größten Zuspruch hat die Zwei-Sterne-Punktespringprüfung der Klasse A mit Joker am Sonntag. Unter den 45 gemeldeten Startern sind auch einige Favoriten aus der Region. So die frischgebackene Pfalzmeisterin Marlay Demmerle und Sabine Jergens aus den eigenen Reihen, Publikumsliebling Alexander Engel aus Fußgönheim sowie Luis Moser und Steffen Schmalenberger von der RSG Barbarossa. Auch das Interesse an der Springprüfung der Klasse L ist mit 40 Nennungen groß. Auch hier gehört Demmerle auf heimischem Boden zu den Favoriten, genauso wie Christina Kuhn aus Katzweiler von der CJD-Sportgemeinschaft Wolfstein, Kerstin Müller-Schwender vom Reitsportclub Walshausen und Jan Kühn vom RFV Lampertheim.

Höhepunkt am Samstag wird die Punktespringprüfung der Klasse M mit Joker als Abschluss, bevor die Reiterparty im Festzelt steigt. Gegenüber den vorherigen Prüfungen hat sich der Favoritenkreis wenig verändert. Dazu kommt Lisa Sieben vom RSV Hechtsheim. In der Stilspringprüfung der Klasse A am Sonntag müssen die Reiter nicht nur einen fehlerfreien Ritt zeigen, sondern auch eine gute Figur gegenüber den Kampfrichtern machen. Dabei kommt es zum Geschwisterduell zwischen Johanna und Linus Schäffler aus Enkenbach-Alsenborn. Den nächsten familieninternen Wettstreit liefert dabei das Ehepaar Nicole und Stefan Louis aus Kaiserslautern.

Spannung versprechen die beiden Springprüfungen der Klasse L am Sonntag, darunter eine Punktespringprüfung mit Joker. In dieser wie auch in der folgenden Prüfung muss vom Start weg auf Zeit geritten werden, denn diese entscheidet über Sieg und Platzierung. Anders bei der abschließenden Springprüfung der Klasse M. Dort wird der Gewinner in einer Siegerrunde ermittelt. Für die Teilnahme qualifizieren sich alle in der ersten Runde fehlerfrei gebliebenen Reitpaare, mindestens aber ein Viertel der Starter.

Wie wichtig einigen Reitern diese Prüfung ist, zeigt ihre Einschreibung mit gleich zwei Pferden. So Alexander Engel vom Reitverein Bad Dürkheim, Kerstin Müller-Schwender vom Reitsportclub Walshausen und Steffen Schmalenberger aus Trippstadt von der Reitsportgemeinschaft Barbarossa.

Der Zeitplan

Freitag, 9. September: 11 Uhr, Dressurprüfung L ** mit Kandare; 12.15 Uhr, Dressurprüfung M; 13.30 Uhr, Dressurprüfung A; 15 Uhr, Dressurreiterprüfung L

Samstag, 10. September: 8 Uhr, Springpferdeprüfung A; 9.30 Uhr, Springpferdeprüfung L; 10.45 Uhr, Springprüfung A; 12.45 Uhr, Punktespringprüfung A ** mit Joker; 14.45 Uhr, Springprüfung L; 16.45 Uhr, Punktespringprüfung M mit Joker

Sonntag, 11. September: 9.30 Uhr, Stilspringprüfung A; 11 Uhr, Stilspringprüfung E; 11.45 Uhr, Springprüfung A **; 13.15 Uhr, Punktespringprüfung L mit Joker; 14.45 Uhr, Springprüfung L; 16.15 Uhr, Springprüfung M mit Siegerrunde.

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