Kaiserslautern Paar von der Weinstraße holt Barbarossa-Pokal
KAISERSLAUTERN. Vor rund 350 Gästen ist beim Jahresball des TC Rot-Weiß das Tanzturnier um den 43. Barbarossa-Pokal der Stadt Kaiserslautern ausgetragen worden. Vier Paare aus drei Bundesländern waren in der Standard-Klasse angetreten. Das Lateinturnier hatte verletzungsbedingt ausfallen müssen.
Unangefochtene Turnier-Sieger wurden Evgenij Plotnikov/Sophie Schütz vom TSC Saltatio Neustadt-Mußbach, die eine ausgezeichnete Interpretation der Standardtänze zeigten. Ihnen folgte auf Platz zwei das aufstrebende Jugendpaar Brisko Reichenbach/Anna Merk vom gastgebenden Tanz-Club Rot-Weiß Kaiserslautern. Der dritte Platz ging zum Tanz-Club Blau-Orange Wiesbaden an Paul Hartmann und Nina Hillenbrand, der vierte an Marco Nesarajah/Christina Merscher vom TSC Schwarz-Gold Casino Saarbrücken. Besonders das Kaiserslauterer Paar brachte das Publikum zur Begeisterung. Anna Merk ist übrigens erst 14 Jahre alt. Da das Lateinturnier der Jugend A kurzfristig abgesagt werden musste, gab ersatzweise zumindest ein Paar einen Auszug aus seinem Turnierprogramm zum Besten: Die erst kürzlich in die A-Klasse aufgestiegenen Justin Peterson und Emily Bell begeisterten das Publikum mit Samba, Rumba, Paso doble und Jive. Erst 17 und 13 Jahre sind die beiden alt, sie beeindruckten das frenetisch applaudierende Publikum mit ihrer Rasanz und tänzerischem Können. Rolf Eutenmüller führte als Moderator launig durch den Abend. Die Showtanzeinlagen des TC Rot-Weiß zeigten temperamentvolle und witzige Interpretationen von Line Dance, Standard, Hip-Hop, Samba. Die Hip-Hop-Formation „Different Bloodz“ brachte ihre Choreographie „Welcome to the Jungle“ auf“s Parkett, für die sie schon bei „It’s Showtime“ des Pfälzer Turnerbundes in Rodalben ausgezeichnet worden war. Ein weiterer Glanzpunkt des Abends war die Mitternachtsshow der irischen Stepptanzgruppe „Fealla dha“, die gekonnt Interpretationen zum Thema „Pirates of Ireland“ und „Thriller“ von Michael Jackson brachten und damit das Publikum begeisterten. Die Pokale stifteten neben der Stadt Kaiserslautern der Deutsche Sportbund und der Landessportbund Rheinland-Pfalz sowie der Minister des Inneren, für Sport und Infrastruktur, Roger Lewentz. (cbg)