Stadtleben Organisator Marco Lehmann: „Alles muss raus“ füllt den Inklusionsgedanken mit Leben

Hat diese Woche eine Menge Arbeit: Marco Lehmann.
Hat diese Woche eine Menge Arbeit: Marco Lehmann.

„Wir freuen uns riesig über die 15. Ausgabe von ,Alles muss raus’ – und das ohne Corona-Beschränkungen“, erzählt Marco Lehmann, Assistent der Geschäftsführung bei der Lebenshilfe Westpfalz. Während das Festival im Jahr 2020 abgesagt werden musste, fand im vergangenen Jahr eine Corona-Not-Ausgabe statt, die einiges an Herausforderungen für die Organisation bedeutete. In diesem Jahr nun kann das Festival wieder im gewohnten Rahmen stattfinden, erzählt Lehmann erleichtert: „Wir hoffen, dass es gut angenommen wird.“

Für Lehmann ist es das 13. Mal, dass er das Straßenfestival organisiert und sich um alles kümmert, was dazugehört: Hotels für die rund 200 Künstler buchen, einen Fahrservice aufbauen, die Verpflegung organisieren, Genehmigungen einholen und überall da eine Infrastruktur schaffen, wo es das restliche Jahr über keine gibt. Dabei unterstützen ihn 40 ehrenamtliche Helfer. Die Organisation des Festivals sei immer anstrengend und eine besondere Herausforderung, doch das Wochenende an sich sei dafür eine tolle Entlohnung. „Wir wollen es so gut hinkriegen, wie es geht, damit die Gäste das Festival genießen können“, sagt Lehmann.

Generalprobe am Donnerstagabend auf dem Stiftsplatz

Besonders sei immer die große Generalprobe am Donnerstagabend auf dem Stiftsplatz, bevor freitags dann das Festival startet. Die Künstler kämen immer gerne nach Kaiserslautern, das Festival werde seit Jahren sehr gut von den Besuchern angenommen. Ob er unter den Künstlern einen Favoriten hat? Eine Show, auf die er sich besonders freut? „Für mich ist jede Gruppe ein Highlight“, erzählt Lehmann. Vor allem jedoch die Gruppen, in denen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammen wirken.

Denn die Botschaft, die mit „Alles muss raus“ vermittelt wird, sei ihm auch persönlich wichtig: Dass Kunst und Kultur Menschen mit und ohne Beeinträchtigung zusammenbringen und die Möglichkeit schaffen, sich zu begegnen. Es sei schön, zu erleben, wie die Menschen mit ihren Unterschieden gemeinsam ein beeindruckendes Ergebnis erschaffen, das den Besuchern ein besonderes Erlebnis schenkt. Beim Straßenfestival „Alles muss raus“ werde die Inklusion mit Leben gefüllt, erzählt Lehmann.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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