Kaiserslautern Orchesterwettbewerb: Drei Gruppen der Region erfolgreich

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Der 9. Deutsche Orchesterwettbewerb des Deutschen Musikrates zwischen dem 30. April und 8. Mai in Ulm brachte für Stadt und Landkreis Kaiserslautern wieder sensationelle Erfolge. Drei Formationen wurden ausgezeichnet.

Bei der Wertung der Blechbläserensembles war das aus Musikern der Süd-, Kur- und Westpfalz bestehende Ensemble Brass Cats mit 24 Punkten erfolgreich und erreichte knapp hinter dem Sächsischen Blechbläser Consort mit 24,3 Punkten die zweithöchste Punktzahl. Die Uni-Bigband Kaiserslautern unter der Leitung von Thomas Weithäuser errang in ihrer Kategorie unter zwölf Formationen mit 23,8 Punkten hinter der Bigband der Universität Leipzig (diese mit 24,4 Punkten) einen hervorragenden zweiten Platz. Dabei stellte sie Repertoireausschnitte aus den Stilbereichen Latin, Swing bis Funk vor. Das Sinfonieorchester des Landkreises Kaiserslautern erreichte unter den Sinfonieorchestern mit seinem Dirigenten Christian Weidt die dritthöchste Bewertung (mit 21,6 von 25 Punkten). Der Deutsche Orchesterwettbewerb repräsentiert mit klassischen sinfonischen Orchestern, Blechbläserensembles, Posaunenchören, Blasorchestern, Blockflöten-Spielkreisen, diversen Zupforchestern sowie offenen Besetzungen wie Percussion-Ensembles die ganze Vielfalt an Laienmusiziervereinigungen. Neben den üblichen konzertanten Mischbesetzungen sind auch spezialisierte wie Akkordeonorchester, Gitarren- oder Celloensembles zu hören. Für Furore sorgten Raritäten wie ein Handglockenchor aus Gotha. Der Wettbewerb versteht sich als Resonanzboden der deutschen Laienmusizierszene, zeigt eine stilistische Öffnung vom Bigband-Sound bis zu volkstümlichen und klassischen Formationen. Der Wettbewerb findet seit 30 Jahren im vierjährigen Turnus statt. (rhe)

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