Kaiserslautern Nils fragt: Wer sind eigentlich die großen Bs?

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Das hab’ ich jetzt schon ein paar Mal gehört: die drei großen Bs in der Musik – manchmal sollen es auch vier sein. Und da wollte ich wissen, wer eigentlich dahinter steckt. Da Opa Naghold eine große Plattensammlung hat, habe ich ihn gestern besucht und gefragt.

Zunächst mal hat er gesagt, ich sollte doch mal raten. Hab ich gemacht. Beatles, Beyoncé, äh... Justin Bieber natürlich! Mehr ist mir nicht eingefallen. Da hat er gelacht, der Opa. Aber bevor ich noch sauer werden konnte, hat er mir einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben und angefangen zu erklären. Das erste große B sei der Komponist Johann Sebastian Bach. Er lebte von 1685 bis 1750, also in der Barockzeit, und hat so bekannte Stücke wie die „Brandenburgischen Konzerte“ geschrieben. Das zweite große B sei Ludwig van Beethoven. Er lebte von 1770 bis 1827 und wird zur Epoche der Klassik gezählt. Ein Stück kenne ich sogar von ihm: seine 9. Sinfonie! Das dritte B sei Johannes Brahms, erzählte Opa weiter. Er lebte von 1833 bis 1897 und wird der Epoche der Romantik zugeordnet. Opa hat eine Platte mit seinem berühmten „Deutschen Requiem“ drauf, er ist aber auch bekannt für seine „Ungarischen Tänze“. Manchmal käme dann noch ein viertes B dazu, meint Opa: Anton Bruckner nämlich. Der lebte von 1824 bis 1896, war also ein Zeitgenosse von Brahms und somit auch ein „Romantiker“. Und so hatte ich mein Quartett mit berühmten Komponisten, die alle mit B beginnen, zusammen. Doch damit nicht genug, meinte Opa, es hätte in der Barockzeit tatsächlich noch einen Komponisten namens Biber gegeben, aber nicht mit „ie“, sondern nur mit „i“ und der habe auch nicht Justin geheißen, sondern Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern. Da war ich platt! |faro

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