Kaiserslautern Neue Gesichter für den SV Steinwenden

Vieles ist neu: Der SV Steinwenden (rote Trikots), hier in der vergangenen Saison gegen Bad Soden II, hat in seinem Regionalliga
Vieles ist neu: Der SV Steinwenden (rote Trikots), hier in der vergangenen Saison gegen Bad Soden II, hat in seinem Regionalligateam einen personellen Umbruch hinter sich.

In der Regionalliga-Damenmannschaft des SV Steinwenden hat sich viel geändert. Der Großteil der Stammspielerinnen hat die Mannschaft verlassen, nur fünf Spielerinnen sind geblieben. Dafür gehören zwar auch fünf neue Sportlerinnen zum Kader, jedoch verfügt nicht jede der Spielerinnen über Regionalligaerfahrung. Auch auf der Trainerposition wurde gewechselt.

Hans-Jörg Kersten trainiert die Damen seit April diesen Jahres. „Wir haben im Sommer fleißig trainiert, auch wenn unsere Vorbereitung anders gelaufen ist als normalerweise“, erzählte er. Die Mannschaft musste sich schließlich ganz neu formen und zusammensetzen. „Es ist nicht einfach, die Spielerinnen, die die Mannschaft verlassen haben und permanent aufgestellt waren, zu kompensieren“, erklärte der Trainer. Umso mehr freue sich Kersten über die gute Stimmung im Team. „Wir absolvierten zwei Vorbereitungsspiele. Das erste war ein Turnier im baden-württembergischen Ludwigsburg, wo wir Dritter von insgesamt 14 Mannschaften wurden. Hierbei schlugen wir auch Regional- und Oberligamannschaften. Das zweite Spiel fand in Rohrbach gegen die Oberligamannschaft statt, um weitere Spielpraxis zu sammeln“, erzählte Kersten. Zwar habe seine Mannschaft das erste Saisonspiel am 29. September gegen die TSVgg Stadecken-Elsheim mit 0:3 verloren, jedoch klinge diese Niederlage schlimmer, als sie tatsächlich war. „Wir sind für die kommenden Spiele zuversichtlich. Denn die Sätze waren sehr knapp. Am Anfang befanden wir uns mit der gegnerischen Mannschaft stets auf Augenhöhe. In der Mitte des Satzes stiegen aber unsere Quoten an verschiedenen Fehlern, auch der Eigenfehler.“ Gegen Ende des Satzes habe sich der SVS aber wieder zurück auf das Niveau des Gegners gekämpft, „doch die vier bis fünf Punkte, die wir unnötig abgegeben und somit im Rückstand waren, ließen sich dann nicht mehr aufholen“, erklärte Kersten. Diese Niederlage sei aber kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. „Die TSVgg Stadecken-Elsheim hat einen 16 Spielerinnen starken Kader mit vielen Stammspielerinnen, wir nur einen Zehnerkader. Somit war das Team einfach besser eingespielt. Unsere wichtigen Gegner werden die Aufsteiger und die Mannschaften des unteren Drittels der Tabelle – die Mannschaften, die potentielle Kandidaten für einen Aufstieg in die dritte Liga sind, gehören einfach einer anderen Kategorie an“, stellte der Trainer fest. Trotzdem sei er hinsichtlich des Heimspiels, welches am kommenden Samstag um 18.30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums in Ramstein stattfindet, optimistisch. „Das Team der Biedenkopf-Wetter Volleys belegte in der vergangenen Saison den dritten Tabellenplatz. Wenn der Kader gleich geblieben und somit eingespielt ist, wird das eine schwierige Nummer“, sagte er mit Blick auf die Gegnerinnen. „Wenn aber ebenfalls viele neue Spielerinnen integriert werden müssen, stehen unsere Chancen gut. Von daher ist es schwer abzuschätzen“, ergänzte Kersten. Für den SVS gilt: „Jeder Ball und jeder Satz zählt.“ Kersten hofft, dass sein Team mindestens einen Satz im Heimspiel gewinnt. In den kommenden Spielen solle sich die Mannschaft dann steigern. „Denn ich erwarte eine enge Tabelle wie jene des letzten Jahres, wo zwischen dem vierten und dem Abstiegsplatz nur wenige Punkte lagen“, erklärte Kersten.

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