Kaiserslautern Musikalische Begegnungen

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Es sind schillernde Namen der Musikszene, welche das BASF-Projekt „Bridging the World“ nach Ludwigshafen lockt. Der Chemieriese mach sich damit quasi selbst ein leicht verspätetes Geschenk zum 150. Geburtstag. Am Anfang steht morgen der Cellist Yo-Yo Ma.

Neben dem in Paris geborenen Yo-Yo Ma wird am 8. April auch einer der berühmtesten Tenöre unserer Zeit im Feierabendhaus der BASF gastieren: Rolando Villazón. Den Abschluss der Reihe macht mit Jordi Savall am 3. Mai einer der wichtigsten Vertreter der Alte-Musik-Szene. Doch die großen Namen aus der Klassikszene sind nur ein Teil des „Bridging-the-World“-Projekts. Die Konzerte sind immer Begegnungen mit anderen Stilrichtungen, mit Jazz ebenso wie mit Volks- und Weltmusik. So begleitet die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz eben nicht nur Villazón, sondern auch Dianne Reeves und Pumeza Mathsikiza, und die drei Vokalisten werden Lieder aus Mexiko, Amerika und Afrika präsentieren. Jordi Savall wiederum kommt mit einem Programm mit dem Titel „Sklavenwege durch die Welt“. In seinem Ensemble finden sich Künstler aus jenen Kontinenten, die am Sklavenhandel beteiligt waren. Die norwegischen Elektronikspezialisten von PUNKT-Festival werden das Konzert mitschneiden und im direkten Anschluss einen Remix präsentieren. Weltmusik im wahrsten Sinne des Wortes gibt es nun zunächst einmal morgen, 19.30 Uhr, im Feierabendhaus zu hören. Gestaltet wird es außer von Yo-Yo Ma noch von Musikern aus Asien, Europa, Latein- und Südamerika. (pom)

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