Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Matchball für SV Steinwenden

Mit einem Punkt kann der SVS alles klarmachen und sich vor dem Abstieg retten.
Mit einem Punkt kann der SVS alles klarmachen und sich vor dem Abstieg retten.

Nach einem überzeugenden 1:0 Auswärtssieg in Fußgönheim kann der SV Steinwenden in seinem letzten Heimspiel am Mittwoch, 19.15 Uhr, gegen den FC Bienwald Kandel bereits mit einem Unentschieden den Klassenerhalt sichern. Das Team von Daniel Meisenheimer will unbedingt diesen ersten Matchball nutzen, um am letzten Spieltag entspannt nach Gau-Odernheim reisen zu können.

„Man hat diese Woche im Training schon gemerkt, dass wir mehr an uns glauben. Wir waren heute deutlich präsenter auf dem Feld als in den letzten Spielen“, freute sich SVS-Trainer Daniel Meisenheimer nach dem Auswärtssieg in Fußgönheim, dass seine Mannschaft den Schwung aus dem Last-Minute Sieg gegen den SV Rülzheim mitnehmen konnte. Sein Team wollte den Sieg mehr als der ASV, hatte deutlich mehr Spielanteile und auch die gefährlicheren Chancen. Diese konnte der SVS zunächst noch nicht nutzen. Als Elias Schulze Mitte der zweiten Hälfte aus bester Position knapp das Tor verfehlte, sah es nach einem Unentschieden aus. Doch in der 79. Minute nahm David Höft einen lang geschlagenen Ball von Daniel Meisenheimer souverän aus der Luft an und vollstreckte eiskalt zum Siegtreffer. Als dann noch Torhüter Daniel Lembach in „Kevin-Trapp-Manier“ kurz vor Spielende mit einem überragenden Reflex einen Schuss aus drei Metern Distanz parierte, ließ der SVS nichts mehr anbrennen. Die Mannschaft feuerte sich in jeder Situation gegenseitig an, pushte sich zu einem erneuten Willenssieg und sicherte sich damit zwei wichtige Matchbälle im Kampf um den Klassenerhalt.

„Wir haben uns heute verdient ein Endspiel vor eigenem Publikum erarbeitet, bei dem uns jetzt sogar ein Punkt zum Klassenerhalt reicht. Wir trafen endlich vorne wieder, kassierten kein Gegentor und kombinierten deutlich sicherer. Wir freuen uns deshalb auf Mittwoch“, ist Meisenheimer zuversichtlich, dass sein Team den ersten Matchball zum Klassenerhalt auch nutzen kann.

Wucht im Sturm

Dabei hat er vor dem FC Kandel durchaus Respekt. Seine Mannschaft hatte im Hinspiel gegen einen lange in Unterzahl kämpfenden FC in den Schlussminuten die Führung verspielt und musste sich mit einem letztendlich verdienten Unentschieden begnügen. „Kandel hat sich während der Runde deutlich gesteigert, hat in der letzten Zeit viele Punkte gemacht und kämpft immer um alles, was geht. Sie arbeiten intensiv als Mannschaft und haben im Sturm eine gewaltige Wucht. Aber sie müssen das Spiel machen und unbedingt gewinnen. Das kommt uns entgegen“, lautet Meisenheimers Analyse.

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