Kegeln RHEINPFALZ Plus Artikel Masse und Klasse beim Karlsberg-Cup

Daniel Aubelj, hier im Trikot von VK Eppelheim, vertritt Serienmeister Zerbst.
Daniel Aubelj, hier im Trikot von VK Eppelheim, vertritt Serienmeister Zerbst.

Das sieht stark nach Rekordbeteiligung aus: Über 130 der verfügbaren 180 Startplätze beim Karlsberg-Cup des TuS Gerolsheim zwischen den Jahren (27. bis 30. Dezember) sind schon vergeben. Die Organisatoren hoffen, dass noch mehr ausländische Spieler den Weg in die Vorderpfalz finden.

Mit 150 Startern sei man bei der bislang letzten Ausgabe 2019 schon am Anschlag gewesen, sagt Organisator Jürgen Staab. „Ich gehe diesmal aber von einer Rekordbeteiligung aus“, betont er. Es werde wohl früh eine Warteliste geben.

Möglich macht das Mehr an Teilnehmern der geänderte Modus. Bislang sind bei dem Traditionsturnier in Gerolsheim nach DCU-Regeln 200 Wurf von den Aktiven zu spielen gewesen. Doch mittlerweile hat der TuS Gerolsheim, wie viele andere Vereine auch, den Verband gewechselt und sich dem DKBC angeschlossen. Und da werden „nur“ 120 Wurf gekegelt.

Durch diese gewonnene Zeit haben in diesem Jahr eben noch mehr Aktive die Chance, ihr Glück auf den Gerolsheimer Bahnen zu versuchen. Die Meldeliste kann sich jetzt schon sehen lassen. Neben den Gastgebern mit Kevin Günderoth an der Spitze ist die Pfalz nach derzeitigem Stand mit den KF Sembach, dem KSV Kuhardt, Rapid Pirmasens, dem KV Grünstadt und Post SV Ludwigshafen vertreten.

Die Breite im Teilnehmerfeld stimmt also schon mal. Aber auch in der Spitze ist einiges zu erwarten. Denn auch der SKV Rot-Weiss Zerbst, das Aushängeschild im DKBC, ist dabei. Daniel Aubelj, vormals bei Vollkugel Eppelheim, hat gemeldet. Er ist aber schon am 29. Dezember dran und muss im Livestream verfolgen, wie sich die ehemaligen Kollegen René Zesewitz und Tobias Lacher schlagen. Beide sind ebenso am 30. Dezember am Start wie Markus Wingerter vom KSV Kuhardt und Titelverteidiger Simon Haas (Rot-Weiss Sandhausen).

„Die Akzeptanz des Turniers ist noch mal gestiegen“, stellt Jürgen Staab erfreut fest. Er hofft, dass die restlichen noch freien Startplätze von internationalen Startern besetzt werden. Bislang ist diese Fraktion durch fünf Esten, angeführt von Markko Abel, und den Kroaten Ivica Mamic vertreten. Staab spekuliert darauf, dass vielleicht noch ein paar Franzosen den Weg nach Gerolsheim auf sich nehmen.

Spannung ist bei dem Format über 120 Wurf fast schon garantiert. „Die Wahrscheinlichkeit ist jetzt größer, dass es noch enger wird. Ich rechne damit, dass es bei den Top-Spielern einige gleiche Ergebnisse gibt“, sagt Staab. Sollten Spieler mit derselben Holzzahl ins Ziel kommen, werde man zumindest bei den vorderen Rängen den Tiebreaker entsprechend der DKBC-Regeln einsetzen. Heißt: Zuerst zählt das Ergebnis beim Abräumen, dann die geringere Anzahl der Fehlwürfe. „Wenn auch da das gleiche Ergebnis steht, entscheidet das Los“, erklärt Jürgen Staab. „Ich hoffe aber, dass es so weit nicht kommt.“ Er geht davon aus, dass man 680 Holz bringen muss, um unter die ersten Drei zu kommen.

Die ersten Fünf bekommen ein nachträgliches Weihnachtsgeld. Der Sieger nimmt immerhin 500 Euro mit nach Hause. Der Zweite bekommt 250, der Dritte 150, der Vierte 75 und der Fünfte noch 50 Euro.

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