Kaiserslautern Malteser Westpfalz: Zwei Standorte schließen sich zusammen
Die ehrenamtlichen Malteser-Gliederungen aus Weilerbach und Kaiserslautern haben sich zusammengeschlossen und bilden nun die neue Einheit „Malteser in der Westpfalz“. Ziel der Fusion sei es, die Zusammenarbeit zu stärken, Synergien zu nutzen und das Engagement in der Region auszubauen, teilt der Malteser Hilfsdienst in der Diözese Speyer mit. Die Malteser in Weilerbach engagierten sich bislang vor allem im Sanitätsdienst, Schulsanitätsdienst, bei First-Responder-Einsätzen sowie bei Erste-Hilfe-Schulungen. Zusätzlich waren spezialisierte Einheiten wie eine Drohnen- und eine Motorradstaffel aktiv. Kaiserslautern zeichne sich durch ein breites soziales Engagement aus, darunter ein Hundebesuchsdienst und ein Rikscha-Fahrdienst für ältere Menschen. Zudem unterstützen Ehrenamtliche geflüchtete und zugewanderte Menschen und bieten in der Pflasterstube Hilfe für Bedürftige an. Beide Standorte waren bereits im Katastrophenschutz mit erfahrenen Einheiten tätig, die sich nun gegenseitig unterstützen und professionalisieren möchten. Die neue Einheit „Malteser Westpfalz“ wird von Weilerbach aus koordiniert. Die sozialen Dienste bleiben jedoch in Kaiserslautern bestehen. Auch können Unternehmen aus Kaiserslautern und Umgebung weiterhin Erste-Hilfe-Kurse bei den Maltesern buchen. Die Jugendarbeit wird an beiden Standorten fortgeführt. Zur Nachwuchsgewinnung erklärte der Beauftragte Nico Mück: „Nachwuchsarbeit ist ein wichtiger Pfeiler unseres Engagements in der Westpfalz.“ Die Fusion ermögliche eine bessere Koordination bei Einsätzen, gemeinsame Fortbildungen sowie eine stärkere Präsenz bei Veranstaltungen. Interessierte können sich in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich engagieren - im Sanitätsdienst, im Katastrophenschutz, in der Jugendarbeit oder im sozialen Bereich. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite www.malteser-westpfalz.de.