Kaiserslautern Maikerwe: Polizei zieht Bilanz und berichtet von folgenschwerem Streit

Bei der Maikerwe waren die mobilen Sperren im Einsatz, die die Zufahrten zur Kerwe während des Festbetriebs absperren.
Bei der Maikerwe waren die mobilen Sperren im Einsatz, die die Zufahrten zur Kerwe während des Festbetriebs absperren.

Positiv fällt die Bilanz der Polizei zum größten Volksfest in der Westpfalz aus, das am Montagabend mit einem Höhenfeuerwerk seinen Abschluss gefunden hat. „Wie bereits in den vergangenen Jahren war auch diese Maikerwe aus polizeilicher Sicht grundsätzlich friedlich. Das Straftaten-Niveau befindet sich auf dem der Vorjahre“, resümiert der Dienststellenleiter des Altstadtreviers, Steffen Kroll. 14 Straftaten – zwei mehr als im Vorjahr – haben die Einsatzkräfte verzeichnet. Darunter waren unter anderem sechs Körperverletzungsdelikte, eine Bedrohung, ein Taschendiebstahl, eine Nötigung und eine Unterschlagung. Der kurioseste Fall: eine handfeste Auseinandersetzung zwischen zwei Schaustellern, die laut Polizei dazu führte, dass der Marktleiter einem der Streithähne die Lizenz entzog. Noch laufen die Ermittlungen.

Erstmals bei der Kerwe kamen die eigens von der Stadt für Veranstaltungen angeschafften mobilen Durchfahrtssperren zum Einsatz, um die Sicherheit der Besucher zu erhöhen. „Ohne die neuen Sperren wäre die Durchführung einer Großveranstaltung kaum noch möglich gewesen“, sagt Bürgermeister Manfred Schulz – wenngleich er betont, dass damit auch für zukünftige Veranstaltungen keine absolute Sicherheit garantiert werden könne. Doch habe die Stadt Kaiserslautern mit den mobilen Durchfahrtssperren „ein deutliches Zeichen für verantwortungsbewusste Veranstaltungsplanung und Sicherheit“ gesetzt.

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