Kaiserslautern Langsame Krokodile gehen leer aus

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Die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs unterlagen am Sonntag dem WSV Vorwärts Ludwigshafen III im Monte-Mare mit 7:10 (1:2/3:2/2:3/1:3) und rangieren nun lediglich noch dank des besseren Torverhältnisses auf Platz vier.

Dass die Krokodile definitiv keinen Kantersieg gegen die dritte Mannschaft aus Ludwigshafen einfahren würden, war schon beim Blick auf die Aufstellung der Rheinstädter klar: Mit zwei Akteuren, die am Vortag zum Kader des Zweitligateams gehörten, sowie mehreren aus dem erweiterten Kreis des WSV1 waren die Gäste sehr gut besetzt und führten dann auch zur Hälfte des Auftaktviertels mit 2:0. Die Krokodile agierten keinesfalls schlecht, allerdings waren sie sich selbst der größte Gegner. Spielertrainer Stefan Raspudic brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Wir waren heute nicht clever genug und im Kopf viel zu langsam.“ Dies zog sich so ziemlich durch die ganze Mannschaft, in der „keiner eine überdurchschnittliche Leistung gezeigt hat“, so der Coach, der aber einen der Lauterer Akteure ausdrücklich von dieser Kritik ausnahm: Torhüter Frank Dick. Dessen starke Paraden sorgten dafür, dass der KSK trotz der vielen eigenen Fehler das Spiel lange offen gestalten konnte. Seine Vorderleute konnten nur selten die aggressive Deckung der Ludwigshafener überlisten. Am besten gelang ihnen dies in den Minuten um den Seitenwechsel herum, als man einen 2:3-Rückstand in ein 5:4 verwandelte. Noch vor der letzten Pause hatte Ludwigshafen die Begegnung mit drei Treffern in Folge aber wieder an sich gerissen und hielt diesen Zwei-Tore- Vorsprung bis ins Schlussviertel. Als nach dem Lauterer 7:8 ein weiterer KSK-Treffer nicht anerkannt wurde und Ludwigshafen im direkten Gegenzug auf 9:7 erhöhte, war die Messe gelesen. In den verbliebenen drei Minuten agierten die Krokodile zu einfallslos und hatten Glück, dass die Gäste nur noch einmal trafen. (sts)

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