Wasserball
KSK will in Düdelingenaufs Treppchen

Bevor es endgültig in die Sommerpause geht, sind die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am Samstag beim Freundschaftsturnier des CN Dudelange zu Gast. Nachdem sie in den drei vergangenen Jahren zweimal als Vierter knapp scheiterten, wollen die Krokodile diesmal einen der vorderen drei Plätze erreichen, um einen der Geldpreise einzuheimsen.
Ursprünglich erstmals als zweitägiges Event geplant, mussten die Veranstalter eine Woche vor dem Turnier wieder zurückrudern: Unvorhersehbare, organisatorische Stolpersteine sowie zu wenige angemeldete Teams führten dazu, dass lediglich am Samstag gespielt wird. Auch die erhoffte Damenkonkurrenz kann mangels Meldungen nicht stattfinden, sodass bei der vierten, internationalen „Waterpolo-Challenge“ der klassische Modus „zehn Mannschaften in zwei Vorrundengruppen mit anschließenden Halbfinals und Platzierungsspielen“ erneut Anwendung findet. Neu dazu kommt lediglich eine eingeschobene Zwischenrunde.
Wiedersehen mit dem Dauerrivalen
Für den KSK hat die Auslosung wieder einmal ein Aufeinandertreffen mit dem Dauerrivalen Stolberger SV ergeben. Die Rheinländer gehen als Titelverteidiger an den Start, nachdem sie nach dem zweiten Platz 2016 im letzten Jahr erstmals die Konkurrenz für sich entscheiden konnten. Neben der belgischen Vertretung Hellas Charleroi trifft der KSK außerdem mit der zweiten Mannschaft des SC Thionville und Rillieux Natation auf zwei französische Teams. Während Charleroi (Vorjahresneunter) und Thionville II (Siebter) wohl lediglich Außenseiterchancen haben, ist das Team aus der Nähe von Lyon als Turnierneuling ein unbeschriebenes Blatt. Nichtsdestotrotz sollte Platz drei in der Vorrunde für die Krokodile, die 2016 und 2018 ins Halbfinale kamen, machbar sein. Dann könnte allerdings ein Hochkaräter auf die Lauterer warten, denn mit Calypso Brüssel (Sieger 2016), dem CN Diekirch (Sieger 2017) und dem SC Thionville I (Finalist 2017 und 2018) ist die Parallelgruppe gut besetzt.
Premiere für die 13 Kappen
Das gilt allerdings auch für den Kader des KSK, der wieder durch Akteure aus Saarbrücken und Friedrichsthal ergänzt wird, wodurch wohl erstmals in dieser Saison alle 13 Kappen Verwendung finden dürften. Eigentlich optimale Voraussetzungen, um im vierten Anlauf bei der Jagd auf die mit insgesamt 1000 Euro gefüllten Geldtöpfe endlich einmal erfolgreich zu sein.