Kaiserslautern Krokodile müssen Ingolstadt den Vortritt lassen

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Die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs haben den Titel-Hattrick bei ihrem eigenen Mixed-Turnier am vergangenen Wochenende knapp verpasst. Zwar reichte es zur elften Finalteilnahme in Folge, dort gab es dann aber gegen die Herren des WC Ingolstadt nichts zu holen (4:5). Die ersatzgeschwächte zweite Mannschaft schaffte es nur auf den zehnten und damit letzten Platz.

Trotz Finalteilnahme musste sich die erste Mannschaft des KSK zunächst in das Turnier hineinkämpfen. In der Auftaktpartie gegen den SV Friedrichsthal ließen sie sich davon verunsichern, dass sie nicht wie üblich mit einer Dame im Tor spielten und so auf die männliche Überzahl im Feld verzichten mussten. Die Saarländer gingen mit 1:0 in die Halbzeit und schnupperten an der Sensation. Nach dem Seitenwechsel spielten die Krokodile dann aber etwas konzentrierter, verwerteten ihre Chancen konsequent und siegten doch noch mit 6:3. In den beiden Partien gegen den PSV Stuttgart und die Uni Karlsruhe rückte Nicole Holstein dann wieder wie gewohnt zwischen die Pfosten und die Gastgeber fanden zu gewohnter Stärke zurück. Mit 10:1 und 12:6 fegten sie die Gegner aus dem Wasser. Im letzten Gruppenspiel kam es dann zur Begegnung mit dem bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien WC Ingolstadt, wobei den Lauterern aufgrund des besseren Torverhältnisses schon ein Unentschieden zum Gruppensieg reichte. Danach sah es lange Zeit nicht aus, denn die Oberbayern hatten die Partie im Griff und lagen bis zweieinhalb Minuten vor dem Ende mit drei Toren vorn. Am Ende stand es nach zwei schnellen Treffern und einem Kontertor aber doch noch 6:6 und der direkte Halbfinaleinzug war perfekt. Dort trafen sie auf den Stolberger SV. Nach ausgeglichenem Beginn und einem knappen 4:2 zur Pause machten die Krokodile direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit mit fünf Treffern in Folge innerhalb von zwei Minuten alles klar und verwiesen den Dauerrivalen letztendlich mit 11:5 ins kleine Finale. Für sie selbst ging es trotz vieler Ausfälle um den Turniersieg. In der Neuauflage des Finals von 2012 gegen den WC Ingolstadt nahmen die Bayern sofort das Heft in die Hand und führten zur Halbzeit mit 3:1. Die Krokodile bekamen die „spanische Fraktion“ innerhalb des Ingolstädter Star-Ensembles nicht in den Griff und bissen sich am Bundesliga-Torhüter der Gäste die Zähne aus. Beim Stand von 5:3 für den WCI in der vorletzten Minute war die Partie diesmal entschieden – der Lauterer Anschlusstreffer fiel erst zehn Sekunden vor dem finalen Turnier-Pfiff und kam zu spät. Für Ingolstadt war es nach dem Erfolg 2013 der zweite Turniersieg. Auch für den KSK blieb noch ein erster Platz: Obwohl die Lauterer einmal weniger ins Wasser sprangen, verteidigte Dirk Feddeck mit 24 Treffern seinen Titel als Torschützenkönig des Turniers vor den beiden Karlsruhern Sebastian Rasch und Benjamin Schwuchow (beide 18 Tore). Beste Dame war Christina Löw vom SV Friedrichsthal mit 10 Toren, vor Sarah Gibba aus Hamburg (8). Die Lauterer Reserve startete mit einem achtbaren 3:6 gegen den Stolberger SV in das Turnier. In den restlichen drei Spielen der Vorrunde lief bei ihnen allerdings kaum noch etwas zusammen. So gingen die Spiele gegen den SV Heilbronn (3:9), das Sportteam Hamburg (1:6) und gegen den WSV Ludwigshafen (4:8) verloren. Als Tabellenschlusslicht trafen die Krokodile auf den Vierten der Parallelgruppe, die Uni Karlsruhe. In den Sonntagsspielen fielen dann aber krankheitsbedingt einige Akteure aus, sodass die Partie gegen die Studentenmannschaft mit 5:15 verloren ging. Im Spiel um Platz neun gegen den PSV Stuttgart, bei dem nur ein Akteur aus dem Pokalduell Anfang Dezember im Kader stand, war der Lauterer Zweiten ebenfalls kein Erfolgserlebnis vergönnt und sie zog mit 3:5 den Kürzeren. So spielten sie KSK I: Nicole Holstein (Tor), Ulf Feddeck (3), Anita Raspudic, Stefan Raspudic (4), Melanie Keller (2), Marco Becker, Johannes Bröhl (Tor/3), Karsten Schöniger, Stefan Stranz (3), Frederik Ramthun (10), Dirk Feddeck (24). Ergebnisse KSK I: 6:3 gegen SV Friedrichsthal / 10:1 gegen PSV Stuttgart / 12:6 gegen Uni Karlsruhe / 6:6 gegen WC Ingolstadt / 11:5 gegen Stolberger SV (Halbfinale) / 4:5 gegen WC Ingolstadt (Finale) Ergebnisse KSK II: 3:6 gegen Stolberger SV / 3:9 gegen SV Heilbronn / 1:6 gegen ST Hamburg / 4:8 gegen WSV Ludwigshafen / 5:15 gegen Uni Karlsruhe / 3:5 gegen PSV Stuttgart (Spiel um Platz 9).

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