Kaiserslautern Krokodile beim Serienmeister

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Am Samstag biegen die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs ins letzte Drittel der „Qualifikationsrunde zur Ober-/Verbandsliga Rheinland-Pfalz/Saar“ ein. Mit dem WSV Vorwärts Ludwigshafen II treffen sie auf den amtierenden Titelverteidiger, der punktgleich ist, dank des besseren Torverhältnisses aber zwei Plätze vor dem KSK auf Rang zwei liegt.

Auch wenn sich „Zweiter gegen Vierter“ nicht unbedingt nach einer Top-Begegnung anhört, ist das Aufeinandertreffen des WSV Vorwärts Ludwigshafen II mit dem KSK (19.30 Uhr, Ludwigshafener Südbad) ein „DEM Spitzenspiel“ der Oberliga. Schließlich kreuzen hier jene zwei Teams die Klingen, die – mit einer Ausnahme (2011 wurden die Lauterer „nur“ Dritter) – in den vergangenen vier Jahren den Titel und die Vizemeisterschaft unter sich ausmachten. Zuletzt hieß der Champion allerdings dreimal in Folge „Ludwigshafen“, sodass die Rheinstädter auch am Samstag definitiv wieder als Favorit in die Partie gehen werden.

Zwar weist die Zweitliga-Reserve des WSV, die in der Regel mit einer gesunden Mischung aus gestandenen Spielern und Nachwuchsakteuren antritt, analog zum KSK fünf Siege aus sechs Partien auf, allerdings sprechen speziell die Ergebnisse der letzten beiden Auftritte für Ludwigshafen. So boten die Krokodile beim 9:17 gegen den SC Neustadt II vor allem aus taktischer Sicht eher Magerkost und konnten auch beim 15:6-Sieg gegen Schlusslicht SSV Trier II nicht wirklich an die starken Leistungen vom Saisonstart anknüpfen. Der Titelverteidiger verwies hingegen die Trierer mit 24:6 standesgemäß deutlich in die Schranken und lieferte auch an der Weinstraße ein besseres Bild ab als die Lauterer: Nur zu siebt angereist, konnten sie den favorisierten Neustadtern zwar kein Bein stellen, waren aber beim 7:11 trotz Minimalbesetzung sehr nah dran.

Diesmal fehlen bei den Krokodilen weiterhin Anita und Stefan Raspudic, und hinter dem Einsatz von Frederik Ramthun steht noch ein Fragezeichen. Analog zum Spiel in Neustadt gilt für den KSK aber auch am Rhein wieder, dass ein Punktgewinn doppelt wichtig wäre, da die untereinander erzielten Ergebnisse in die Endrunde übertragen werden. Dass dem Sieger außerdem die Tabellenführung winkt, ist allenfalls schmückendes Beiwerk, wenngleich das beide Teams natürlich gerne mitnehmen würden. (sts)

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