Kaiserslautern Kaiserslautern: Vertragsstreit: Burger-King-Filiale schließt

Die Filiale der Fast-Food-Kette Burger King in der Europaallee nahe dem PRE-Park im Osten der Stadt schließt. Hintergrund ist ein Streit des amerikanischen Unternehmens mit seinem größten Lizenznehmer in Deutschland, der Yi-Ko Holding. Diese betreibt 89 Burger-King-Restaurants in Deutschland, eines davon auch in Kaiserslautern. Bei dem Streit geht es um Qualitätsprobleme in den von Yi-Ko geführten Filialen, Hygieneverstöße und schlechte Arbeitsbedingungen stehen im Raum. Burger King habe nun die entsprechenden Verträge mit dem Unternehmen mit sofortiger Wirkung gekündigt, teilte Burger King Europe gestern mit. Die Zukunft der Yi-Ko-Filialen ist derzeit noch ungewiss, möglicherweise werden sie fortgeführt, dann aber nicht mehr unter dem Label der amerikanischen Fast-Food-Kette. „Die Kündigung stellt für uns nur den letzten Schritt dar“, sagte der stellvertretende Leiter von Burger King Europa, Andreas Bork, gestern. „Leider mussten wir aufgrund der wiederholten Verstöße der Yi-Ko gegen operative und arbeitsrechtliche Standards sowie der daraus resultierenden Rufschädigung feststellen, dass die Yi-Ko kein Teil der Burger-King-Gemeinschaft bleiben kann.“ In Kaiserslautern selbst gibt es noch zwei weitere Burger-King-Filialen. Diese sind von dem Streit und der Kündigung nicht betroffen. In Deutschland selbst gibt es nach der Kündigung für Yi-Ko noch knapp 600 Burger-King-Filialen. (bld)