Kaiserslautern Kaiserslautern kompakt: Mit Metallbeil und Drogen erwischt

Diese Kontrolle eines Paares am Kaiserslauterer Hauptbahnhof hat sich gelohnt: Sowohl in der Handtasche der Frau als auch in Hosentasche und Rucksack des Mannes wurden Drogen, Konsumutensilien und gefährliche Gegenstände gefunden. Nun ermittelt die Polizei wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und gegen das Waffengesetz gegen den 55-jährigen Mann und die 29-jährige Frau. Das Pärchen war vor einigen Tagen am Hauptbahnhof aufgefallen und von der Bundespolizei kontrolliert worden. Insgesamt konnten die Polizeibeamten rund 22 Gramm Amphetamin und elf Tabletten, die zur Gruppe der Opioide gehören, sicherstellen; außerdem zwei Einhandmesser, ein Metallbeil, ein Elektroimpulsgerät und zwei Besteckteile, die zu Stichwerkzeugen umgearbeitet wurden. Die beiden Tatverdächtigen wurden anschließend zur Kriminalpolizei gebracht. Sie machten keine Angaben zur Sache und wurden nach Abschluss der obligatorischen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an. In der Nähe eines Kinderspielplatzes ist einer Frau am Dienstagmittag ein Exhibitionist aufgefallen. Wie die Polizei gestern mitteilte, wurde sie kurz nach halb 12 auf den Mann aufmerksam, der hinter seinem Fahrrad stand und an seinem Glied manipulierte. Wie die 38-Jährige kurz darauf der Polizei meldete, lief sie auf den Unbekannten zu und verjagte ihn. Aufgrund der Personenbeschreibung konnten die Beamten den Tatverdächtigen noch im Volkspark ausfindig machen und kontrollieren. Der 65-jährige Mann wies jedoch alle Vorwürfe von sich. Die Polizei konnte gestern einen VW Amarok sicherstellen. Ein 35-Jähriger hatte sich das Fahrzeug eines Autohauses in der Pariser Straße für eine Probefahrt ausgeliehen und nicht wieder zurückgebracht. Wie die Polizei gestern mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am 9. Mai. Das Autohaus stellte bei der Polizei Strafanzeige. Die Polizei fahndete nach dem Wagen. Über soziale Netzwerke und über einen lokalen Hörfunksender suchte auch das Autohaus nach dem etwa 55.000 Euro teuren Auto. Ein Zeuge, der am Dienstagabend im Radio von der Suche nach dem Pkw hörte, gab den entscheidenden Hinweis. Auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle hatte er den VW Amarok auf einem Parkplatz in der Pariser Straße gesehen, dort parkte der Wagen. Der Zeuge informierte das Autohaus. Die daraufhin verständigte Polizei stellte den Wagen sicher. Den 35-jährigen Tatverdächtigen erwartet ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Unterschlagung. Seit Montag ist im Foyer des Rathauses eine neue Ausstellung zu sehen. Thema sind der Klimawandel und die Energiewende. Anhand von zehn Schautafeln zeigt der Solarenergieförderverein Deutschland die Folgen ungebremster Energieverschwendung auf, aber auch die Möglichkeiten des Gegensteuerns – auf globaler und nationaler Ebene. Unter anderem gibt es zum Thema auch eine Karikaturensammlung des bekannten Karikaturisten Gerhard Mester zu sehen. Die Ausstellung kann noch bis 25. Mai während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung im oberen Foyer des Rathauses besucht werden.