Kaiserslautern Kaiserslautern kompakt: Diakonie übernimmt Schuldnerberatung

Das Diakonische Werk Pfalz hat die Schuldnerberatung in Kaiserslautern ganz vom Landkreis übernommen. Menschen mit finanziellen Problemen werden wie zuvor im dortigen Haus der Diakonie beraten, wie die Diakonie gestern in Speyer mitteilte. Für Bürger der Verbandsgemeinden Bruchmühlbach-Miesau, Landstuhl und Ramstein-Miesenbach sei wie bisher die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes in Landstuhl zuständig. Seit Oktober vergangenen Jahres hatte die pfälzische Diakonie im Haus der Diakonie in Kaiserslautern die Schuldner- und Insolvenzberatung für den Landkreis Kaiserslautern anteilig mit einer Personalstelle getragen. Nun übernahm sie auch die vormals beim Kreis verbliebene zusätzliche halbe Personalstelle. Damit sei eine vernetzte Arbeit mit den Fachdiensten der Diakonie wie der Sozial-, Lebens-, Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatung des Evangelischen Gemeindedienstes, der Suchtberatung und der Erziehungsberatung möglich, hieß es von Seiten der Diakonie weiter. (epd) Ein 62-Jähriger hat am Samstag zunächst im Stadtpark und dann in der Innenstadt mehrere Leute belästigt, eine Kellnerin beleidigt und eine Schnapsflasche nach ihr geworfen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann war am Nachmittag im Stadtpark aufgefallen, weil er Parkbesucher angepöbelt habe. Eine verständigte Polizeistreife erteilte ihm einen Platzverweis. Am Abend belästigte der 62-Jährige Gäste eines Wirtshauses in der Innenstadt. Er beleidigte eine Bedienstete, die ihn aufgefordert hatte, die Gaststätte zu verlassen und warf eine kleine Schnapsflasche nach ihr. Die Beamten nahmen sich des Herrn erneut an, der bereits ein Wirtshaus weiter gezogen war und nun dort Gäste anpöbelte. Die Polizisten begleiteten den 62-Jährigen aus der Gaststätte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und versuchter Körperverletzung eingeleitet. (red) Ein 37-Jähriger ist am Sonntagabend schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem er sich im Stadtgebiet an einer zerbrochenen Glasflasche geschnitten hatte. Dies teilte die Polizei mit. Der Mann war von einer Anwohnerin im Treppenhaus seines Wohnblocks im westlichen Stadtteil regungslos aufgefunden worden. Er hatte sich eine Schnittverletzung zugezogen und viel Blut verloren. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit geht die Polizei davon aus, dass sich der stark alkoholisierte Mann verletzte, als er in die zerbrochene Bierflasche stürzte. (red) Am Sonntagvormittag hat die Polizei am Aschbacherhof einen Motorradfahrer gestoppt. Wie die Beamten weiter mitteilten, war der 47-Jährige mit einer Geschwindigkeit von etwa 120 Kilometern pro Stunde durch die Stadt gerast. In der Trippstadter Straße hatte er eine rote Ampel ignoriert. Der Motorradfahrer gab zu seiner Entschuldigung an, dass er sich die gefahrene Geschwindigkeit nicht erklären könne. Er habe weder die Ampel noch die Polizeiautos bemerkt. Den Raser erwartet ein Bußgeldverfahren. (red)