Kaiserslautern kaiserslautern kompakt: Auf der Autobahn Hänger verloren
Glück im Unglück hatte am Donnerstagnachmittag ein Lkw-Fahrer aus Osteuropa auf der A6 in Höhe der Waschmühltalbrücke. Während der Fahrt in Richtung Mannheim löste sich der Anhänger seines Lastzuges und blieb auf der mittleren Fahrspur liegen. Der 48-jährige Fahrer bemerkte den Verlust zunächst nicht und hielt erst nach cirka zwei Kilometern auf dem Randstreifen an. Eine Streife der Autobahnpolizei und eine Besatzung der Zentralen Verkehrsdienste konnten das Hindernis absichern. Dem technischen Beamten der Einheit gelang es, die abgerissene Bremsanlage des Anhängers wieder zu aktivieren, so dass ein Abschleppen des Fahrzeugs möglich wurde. Ein brennender Müllsack ist der Polizei in der Nacht zum Donnerstag aus der Fackelstraße gemeldet worden. Als die Streife gegen 0.40 Uhr vor Ort eintraf, war der Brand bereits gelöscht. Laut Polizei waren eine Plane und ein Müllsack an einer Baustelle in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehr löschte den Brand und kontrollierte mit einer Wärmebildkamera auch das Gebäude. Ein Schaufenster eines benachbarten Modegeschäftes war beschädigt. Etwa 15 Minuten später wurde die Polizei auf einen Mann aufmerksam, der bereits in der Nacht zuvor als Tatverdächtiger für Müllsack-Brände in Frage kam und der im Verdacht steht, für eine Brandserie Mitte August in der Stadt verantwortlich zu sein (wir berichteten gestern). Darauf angesprochen, bestritt der 36-Jährige zwar, den Müllsack und die Plane angezündet zu haben, er hatte jedoch Rußspuren an den Händen und ein Feuerzeug in der Tasche.