Kaiserslautern Kaiserslautern: FCK-Ehrenrat mahnt Vorstand und Aufsichtsrat

Der Ehrenrat des 1. FC Kaiserslautern wird Vorstand und Aufsichtsrat des Vereins darauf hinweisen, sich insbesondere vor Wahlen nicht vor den Karren von Parteien spannen zu lassen. Das hat der Ehrenrat nach RHEINPFALZ-Informationen in seiner jüngsten Sitzung in der vergangenen Woche beschlossen. Generell sollten keine politischen oder religiösen Veranstaltungen im Fritz-Walter-Stadion stattfinden, so der Ehrenrat. Anlass war ein Antrag in der jüngsten Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern, der sich für die Einhaltung der politischen und weltanschaulichen Neutralität des Vereins stark machte. Er fragte konkret nach einem Besuch des Präsidenten des Europäischen Parlaments und damaligen SPD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Martin Schulz, am 5. Mai 2014 im Fritz-Walter-Stadion. Schulz besuchte damals in prominenter politischer Begleitung das FCK-Museum. Die Europawahl fand wenige Wochen später, am 25. Mai 2014, statt. Der Antrag fragte auch nach dem Engagement des 1. FC Kaiserslautern zugunsten der Shopping-Mall des Hamburger Bauherrn und Betreibers ECE in Kaiserslautern. In der Jahreshauptversammlung hatte der zu dem Zeitpunkt noch im Amt befindliche FCK-Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Rombach das Thema an den Ehrenrat des Vereins weitergeleitet. (rdz)

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