Kaiserslautern Kaiserslautern: Aktion Mensch fördert Inklusion

Placeholder-Image

Die „Aktion Mensch“ fördert die inklusive Entwicklung in Kaiserslautern mit 248.942 Euro. Die Idee, Kaiserslautern zu einer inklusiven Stadt zu entwickeln, ist in einem Arbeitskreis des Referats Stadtentwicklung entstanden. Der Verein Lebenshilfe Westpfalz ermöglicht Menschen mit Behinderung, Bürgern und Kommunen an der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung mitzuwirken. Insbesondere Sportvereine, die sich in Kaiserslautern bereits für Menschen mit Behinderung geöffnet haben, sind aufgerufen, diese in dem dreijährigen Projekt verstärkt einzubinden. Der Blick auf positive Beiträge von Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung soll künftig geschärft, es sollen Netzwerke in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit, Bildung und Erziehung geschaffen werden. Das Projekt verfolgt zudem das Ziel, einen finanziell umsetzbaren Plan für die Barrierefreiheit in der Stadt zu entwickeln und Männer und Frauen mit Behinderung zu ermutigen, ihre Rechte in Politik und Gesellschaft aktiv wahrzunehmen. Ein inklusives Team ermittelt dazu vorab mit Ortsbegehungen und Befragungen, wie Menschen mit Behinderung wohnen, arbeiten und ihre Freizeit verbringen wollen. Die Entwicklung eines Maßnahmenplans zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung vom Verein Lebenshilfe Westpfalz wird von der Aktion Mensch mit 248.942 Euro unterstützt. Die Fördergelder stammen aus der großen Aktion Mensch-Lotterie, die in diesem Jahr 50 wird. Unter dem Motto „Schon viel erreicht. Noch viel mehr vor“ möchte sie auch in Zukunft das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung unterstützen. Weitere Projektinformationen erteilt: David Lyle, Lebenshilfe Westpfalz, Telefon 0631/37142-58. (red) Der Kartoffel- und Obstverkäufer, der möglicherweise in betrügerischer Absicht insbesondere ältere Menschen aufgesucht hat, konnte von der Polizei ermittelt werden. Es handelt sich um einen 51-jährigen Mann aus dem Saarland. In der vergangenen Woche hatte die Polizei vor einem mutmaßlichen Betrüger gewarnt, der im Stadtgebiet unterwegs war und Kartoffeln und Obst zu überteuerten Preisen an der Haustür anbot − zuletzt war der Mann nach Hinweisen aus der Bevölkerung dienstags im Stadtteil Erzhütten unterwegs (wir berichteten). Nach der Presseveröffentlichung meldeten sich mehrere Zeugen, so dass die Identität des Mannes schnell festgestellt werden konnte. Ob es tatsächlich zu betrügerischen Geschäften oder anderen strafrechtlichen relevanten Handlungen durch den 51-Jährigen gekommen ist, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. (red)

Mehr zum Thema
x