Kaiserslautern Könnel souveräner Sieger beim Seewooglauf
Ein einsames Rennen an der Spitze lief Tim Könnel am Sonntag bei der vierten Auflage des Ramstein-Miesenbacher Seewooglaufs. Der Läufer des TuS Heltersberg bewältigte den zehn Kilometer langen Kurs in 33:55,04 Minuten. Damit stellte er einen neuen Streckenrekord auf und distanzierte die Konkurrenz deutlich. Über zwei Minuten nach ihm erreichte Maximilian Kries (LLG Landstuhl) als Zweiter das Ziel.
Nach seinem Start-Ziel-Sieg äußerte sich Könnel zur Strecke und bemerkte, dass sie „sehr anspruchsvoll“ sei. Für den 24-Jährigen war es das Debüt in Ramstein, bei dem er seiner Favoritenrolle gerecht zu werden vermochte. Nach dem zweimaligen Sieger Matthias Hecktor – er gewann den Premierenlauf und das zweite Rennen – und dem Vorjahresgewinner Jonas Janzer (1. FC Kaiserslautern) ist Könnel der dritte Läufer, der sich in die Siegerliste des vom Laufteam Olympia Ramstein veranstalteten Rennens eintragen konnte. Janzer, der im vorigen Jahr mit einer Zeit von 38:44,8 der Schnellste war, landete diesmal auf dem achten Platz. 39:32,8 zeigte die Uhr am Sonntag für ihn an. Damit gehörte er zu den neun Läufern, die unter der 40-Minuten-Marke geblieben waren. Bei seinem Sieglauf 2017 war dies Janzer als Einzigem gelungen. Hinter Könnel und Kries lief Alexander Köhler (ATSV Saarbrücken/36:49,3 Minuten) auf den dritten Platz. Mit dem undankbaren vierten Rang musste sich Alexander Barnsteiner (LLG Landstuhl/36:57,3) begnügen. Auf den Plätzen fünf bis sieben folgten die bekannten Läufer Max Kirschbaum (ASICS Frontrunner), Tom Heuer (TuS Heltersberg) und Michael Westerkamp (1. FC Kaiserslautern), und als Neunter beendete Tobias Kraft (FC Queidersbach) das Rennen. Die Zeiten der Top-neun-Läufer unterstrichen eindrucksvoll die Klasse des Wettbewerbs in diesem Jahr. Ein Grund dafür, warum dieses Mal so viele starke Läuferinnen und Läufer nach Ramstein kamen, war wohl, dass der Seewooglauf erstmals in seiner noch jungen Geschichte ein Wettbewerb des beliebten Laufladen-Cups war. So konnte sich denn auch der Leiter der Abteilung Lauf- und Ausdauersport des FV Oympia Ramstein, Gerhard Koch, über ein rund 200 Läuferinnen und Läufer zählendes Feld freuen. Auch im Wettbewerb der Damen gab es eine überlegene Siegerin: Regina Höhn vom TV Rodenbach lief die zehn Kilometer in 43:29,7 Minuten und verwies mit einem Vorsprung von über zwei Minuten Ribana Bauser (LLG Landstuhl/45:56,4) auf den zweiten Platz. Den dritten Treppchenplatz sicherte sich auch eine Läuferin der LLG Landstuhl: Katja Bambach; sie lief nach 47:02,0 Minuten über die Ziellinie. Vierte wurde Teunie Mosterd (Der Laufladen). Die bestplatzierte Läuferin des 1. FC Kaiserslautern war Karin Gries als Fünfte. Ihre Teamkolleginnen Angelika Hoffmann und Martina Metzger liefen auf den sechsten beziehungsweise siebten Platz, und die Lokalmatadorin Tina Koch (LT Olympia Ramstein) wurde Achte. Den 5000-Meter-Lauf gewann Dimitri Ulajew (Phönix Mutterstadt) in 20:28 Minuten vor Marc-Oliver Lutzi (1. FCK/21:16) und Anna Kassel (SV Kottweiler-Schwanden/24:20). Der Schnellste im Bambinirennen über 400 Meter war Simon Hechler (FV Olympia Ramstein), und den Sieg im Schülerlauf über 800 Meter sicherte sich Jannik Stucky (TV Lemberg).