Fußball
Kämpfende FCK-U19 wird nicht belohnt
Die Roten Teufel starteten zunächst gut in die Partie. Auch den ersten Schuss in Richtung Tor verbuchte die Elf aus Kaiserslautern für sich. Nach einem Konter flog der Ball von Marvin Yüsün aber knapp am Tor vorbei. In der Folge rissen die Gäste die Partie an sich. Doch die Roten Teufel setzten immer wieder Nadelstiche. So etwa in Minute 13., als Marvin Yüsün frei zum Abschluss kam und die frühe 1:0-Führung herstellen konnte. Die Werkself hatte zwar viel Ballbesitz, blieb im ersten Abschnitt aber ohne nennenswerte Chancen. Die Gastgeber verbuchten derweil auf der anderen Seite eine weitere Möglichkeit: Ein langer Ball von FCK-Torwart Enis Kamga flog in Richtung Marvin Yüsün, doch der kam gegen Bayer-Keeper Moritz Schrief zu spät. Bei der Kollision verletzte sich Schrief und wurde daraufhin im zweiten Abschnitt ausgetauscht, Marvin Yüsün quittierte eine Gelbe Karte.
Noch vor der Pause hatte die Werkself doch noch eine Chance auszugleichen, doch Enis Kamga sicherte mit einer guten Reaktion vorerst die 1:0-Führung. „Wir haben in der ersten Hälfte unfassbar gut verteidigt und kaum eine Möglichkeit zugelassen“, lobt FCK-Trainer Baffoun nach der Partie. In der zweiten Halbzeit zeigten Gäste ein anderes Gesicht. Die Werkself störte früh und gab sich von Beginn an kämpferisch, sodass es keinen wunderte, als zehn Minuten nach Wiederanpfiff der Ausgleich fiel: Kerim-Sam Alajbegovic traf zum 1:1. Erst im Anschluss bäumten sich die Roten Teufel noch mal auf und kamen auch zu eigenen Tormöglichkeiten. „Da waren auch Phasen, in denen wir mehr Ballbesitz hatten und den Gegner bespielt haben. Wir wollten wirklich noch mal auf Sieg gehen“, berichtet Baffoun.
200 Zuschauer auf dem Fröhnerhof
Es bot sich den rund 200 Zuschauern am Fröhnerhof daher in der Folge ein munteres Spiel, bei dem sich keines der Teams etwas schenken wollte. Zum nächsten Treffer dauerte es aber bis in die 83. Minute. Kalonji Raterink nutzte seine Möglichkeit und brachte die Leverkusener zum ersten Mal in der Partie in Front. Es folgten offensive Wechsel bei den Roten Teufel, doch am Ende blieben alle Bemühungen erfolglos: In der Nachspielzeit erhöhte Nils Gernhardt schließlich zum 3:1-Endstand.
„Natürlich ist das relativ bitter, weil wir schon gehofft haben, etwas holen zu können. Man muss aber auch sagen, dass das ein Plusspiel war, das wir nicht gewinnen müssen. Wir haben aber trotzdem ein gutes Spiel gemacht. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Am Ende des Tages hat sich die individuelle Klasse durchgesetzt. Trotzdem möchte ich meinen Jungs einen riesigen Respekt aussprechen“, resümiert der FCK-Trainer nach der Partie.
Weiter geht es für die Roten Teufel bereits am Mittwoch (19.30 Uhr) im Südwestdeutschen Pokal gegen den TuS Knittelsheim. Auf das nächste Spiel im Ligabetrieb muss derweil noch länger gewartet werden – bis zum 23. November. Gegner dann ist der Tabellenführer Borussia Mönchengladbach.