Leichtathletik RHEINPFALZ Plus Artikel Isabelle Bergs Höhenflug

Isabelle Berg jubelt im Ziel des SkyRun.
Isabelle Berg jubelt im Ziel des SkyRun.

Beim 17. Treppenlauf in Frankfurt war Isabelle Berg aus Otterbach zum dritten Mal am Start. 61 Stockwerke und 1200 Stufen ging es nach oben, und es lief richtig gut.

Sie hat den Treppenlauf schon vor längerer Zeit für sich entdeckt. „Ich bin zwischenzeitlich auch öfter zum Training dort gewesen“, erzählt Isabelle Berg, die auch gerne auf den Treppen am Betzenberg trainiert. Die Otterbacherin sammelte nicht nur Treppenstufen, sondern auch Erfolge. Ein besonderer Erfolg gelang der 42-Jährigen bei der Disziplin der Multiclimber. „Ich bin selbst dreimal die Treppen hochgelaufen. Ich bin bei meinem ersten Lauf all-in gegangen“, berichtet Berg, die nicht nur die Treppen zum Abdrücken nutzt. Gleich in drei Disziplinen sind die Multiclimber aktiv. Auch die Arme und Hände seien aus ihrer Sicht ein wichtiges Instrument zum Laufen. „Ich nutzte den Handlauf, um mich daran hochzuziehen“, sagt Berg, die bereits einige Erfahrungen bei Treppenläufen sammeln konnte. Beim Schuhwerk setze sie auf Schuhe mit wenig Dämpfung und direkten Bodenkontakt. „Ich brauche keine dicke Sohle, damit ich mich direkt abstoßen kann“, sagt Berg.

Trotz ihrer Erfahrung sei sie an der Startlinie immer noch sehr aufgeregt. „In Frankfurt läufst du außerhalb vom Tower an, eine halbe Runde um den Tower, bevor du in das Treppenhaus kommst. Über einen roten Teppich geht es mit Cheerleader an der Seite ins Treppenhaus“, erzählt sie von den ersten Momenten des Treppenlaufs, in dem sich die Aufregung ablegt.

Marathon- und Treppentraining

Es soll nicht der letzte Treppenlauf für dieses Jahr sein. Auch im September in Mainz will Berg an den Start gehen. „Ich will meine Form halten, will auch Treppentraining einbauen“, sagt Berg, die sich nicht gezielt auf den Frankfurter Treppenlauf vorbereitet habe, zuletzt mehr in das Marathontraining investierte. „Was mich am Treppenlauf reizt ist, dass man einzeln startet und gegen sich selbst läuft. Du bist auf dich alleine gestellt. Am Ende kommst du an, und die Beine zittern“, sagt Berg, die die Herausforderung wie in Frankfurt liebt. 10:26 Minuten war ihr bestes Ergebnis beim Mehrfachstart – sie lief dreimal und war damit beste Frau und damit auch Beste der Altersklasse W40.

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