Kaiserslautern Inhalt der Opern: Gegensätze der Moderne

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Alexander von Zemlinskys 1922 in Köln uraufgeführte Oper „Der Zwerg“ geht auf Oskar Wilde zurück. In dessen Märchen „Der Geburtstag der Infantin“ ist der Zwerg das bizarre Geschenk eines orientalischen Herrschers für die spanische Infantin, die ihren 14. Geburtstag feiert. Er hält sich für einen stolzen Ritter, weiß nichts von seiner Hässlichkeit, weil er sich noch nie im Spiegel gesehen hat. Grausam spielt die Prinzessin mit ihm, bietet ihm an, sich eine ihrer Hofdamen als Braut auszusuchen. Er wählt die Prinzessin selbst, glaubt sich geliebt – und stirbt über der schrecklichen Selbsterkenntnis, die ihm ein zufälliger Blick in den Spiegel gewährt. Puccinis „Gianni Schicchi“ ist Teil jener unter dem Titel „Il Trittico“ zusammengefassten drei Einakter Puccinis, die 1918 in New York uraufgeführt wurden. In der sehr witzigen Geschichte wird erzählt, wie die schlaue Titelfigur die Familie Donati um das Erbe des verstorbenen Buoso Donati prellt. (pom)

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