Kaiserslautern „Ich will einfach so gut wie möglich spielen“

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Pfalzweit kaum gefordert, naht nun das erste Schmankerl der Saison für Lasse Becker von der TSG Kaiserslautern. Am Samstag und Sonntag (jeweils ab 9 Uhr) steht in der Bruchwiesenhalle in Waldfischbach-Burgalben das Top-48-Bundesranglistenfinale an. Dort wird der 17-Jährige zum Teil auf Profis treffen und gilt als krasser Außenseiter.

Die Anfahrt zu einem der größten Turniere des Deutschen Tischtennisbundes ist nicht allzu weit für Lasse Becker. Nach der Deutschen Meisterschaft in Berlin im März diesen Jahres, gilt es diesmal vergleichsweise wenige Kilometer zum Veranstaltungsort in Waldfischbach-Burgalben zurückzulegen. Dort trifft der Vertreter des Pfälzischen Tischtennisverbandes (PTTV) dann in einem stark besetzten Herrenfeld auf Spitzenspieler. Zwar nicht die absolute nationale um den Weltranglistendritten Timo Boll oder Dimitrij Ovtcharov, die wegen bereits sicherer Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft das Top 48 aussparen, aber dennoch auf einige Bundesligaspieler. So darf Becker sich in Waldfischbach, mit etwas Glück bei der Auslosung am Freitag, auf Topspieler wie Alexander Flemming (TV Hilpolstein) und Gianluca Walther (1. FC Köln) freuen. Aber auch für Becker bekannte Gesichter sind dabei, wie Mike Hollo (TuS Fürstenfeldbrück), der Dritte der Schüler-Europameisterschaft im Einzel 2018 sowie der beste Jugendnachwuchsspieler des DTTB Fan Bo Meng (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell). Der Schüler des Johanneums in Homburg, der dieses auch nicht für ein Sportgymnasium verlassen will, wird aber kaum auf ein Weiterkommen hoffen können. Zu stark ist die Konkurrenz für den Regionalligaspieler. „Ich will einfach nur nicht Letzter werden, es sind schon ein paar Topleute dabei. Ich will so gut wie möglich spielen“, sagt der Regionalligaspieler der TSG. In der Gruppenphase wäre es sicherlich ein Erfolg, schon nicht Letzter zu werden. „Es wird schwierig werden für ihn. Aber es gibt sicherlich Spiele, die er auch gewinnen kann“, sagt PTTV-Stützpunkttrainerin Tanja Krämer, die im Damenfeld die absolute Topfavoritin ist. Krämer zeigte sich dennoch beeindruckt vom souveränen Gewinn der Top 10 des Pfälzischen Tischtennisverbandes. Becker hatte dort mit 9:0 Siegen Felix Köhler (TSG Kaiserslautern) auf den zweiten Platz verwiesen und die Qualifikationshürde zum Top-48-Bundesranglistenturnier souverän genommen. Bei den Damen wird die 16-jährige Anika Links vom Pfalzligisten 1. TTC Pirmasens den PTTV vertreten.

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