Kaiserslautern
Handball: TuS Dansenberg II bleibt in der Oberliga
Die Rahmenbedingungen für die neue Saison wurden bereits festgelegt. Die Liga wird in zwei Staffeln unterteilt. Für Dansenberg stehen insgesamt 14 Spiele auf dem Programm. Der Tabellenletzte jeder Staffel steigt am Ende der Saison automatisch ab. Sollte sich die Anzahl der Absteiger erhöhen, weil eine Mannschaft aus dem Südwesten in die Oberliga absteigt, wird dieser in einem Hin- und Rückspiel zwischen den beiden Vorletzten der beiden Staffeln ermittelt. Für die zweite Mannschaft der Dansenberger bedeutet dies, dass sie in ihrer achtköpfigen Gruppe am besten gleich zwei Mannschaften hinter sich lassen muss, um den Klassenverbleib zu sichern. Der Aufsteiger in die Dritte Handball-Bundesliga wird zwischen den ersten beiden Mannschaften jeder Staffel ermittelt, wobei der Tabellenerste jeweils im Hin- und Rückspiel auf den Tabellenzweiten der anderen Staffel trifft. Die beiden Sieger ermitteln dann den Meister.
Nur sieben Heimspiele
Die ersten beiden Plätze in der Dansenberger Staffel werden wahrscheinlich die HF Illtal, die VTZ Saarpfalz, der TV Offenbach und die VTV Mundenheim unter sich ausmachen. Auch der HSG Völklingen ist eine solide Rolle zuzutrauen, während die HSG Eckbachtal und Aufsteiger TV Homburg zu den Mannschaften zählen, für die es in erster Linie gegen den Abstieg gehen dürfte. Bei insgesamt nur sieben Heimspielen darf gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Kampf um den Klassenverbleib in eigener Halle nicht viel anbrennen, wenn die junge Dansenberger Mannschaft weiterhin viertklassig bleiben will.
Ob und wie viele Zuschauer zu den Spielen zugelassen werden, kann heute noch niemand sagen. Die Schwarz-Weißen verfügen über eine Vielzahl talentierter Spieler, die sich mit guten Leistungen für den Drittligakader empfehlen wollen. Auch mit Abstellungen von oben ist durchaus zu rechnen. Das gilt allerdings nur für Akteure, die mit einem Doppelspielrecht ausgestattet sind. Obwohl das Team in der vergangenen Saison mit großem Verletzungspech zu kämpfen hatte und mit Torhüter Markus Seitz und Kreisläufer Sebastian Benkel die beiden einzigen Routiniers über Monate ausfielen, gelang es der Truppe, zwei Mannschaften hinter sich zu lassen. Der Rückstand auf den Tabellenzwölften Worms betrug bei Abbruch der Saison nur einen Punkt. Der erneute Klassenverbleib ist dem Talentschuppen der Schwarz-Weißen daher durchaus wieder zuzutrauen.