Kaiserslautern Hakan Torun lässt Morlautern jubeln

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Der SV Morlautern kann es also doch noch. Nach drei bitteren Niederlagen in Folge hat der um den Verbleib in der Fußball-Oberliga kämpfende SVM wieder einen Sieg gelandet. Gegen den Tabellenvierten TuS RW Koblenz gelang ihm gestern Abend vor heimischem Publikum ein 2:1 (1:1).

Überglücklich lagen sich die Morlauterer Spieler nach dem elften Saisonsieg in den Armen. Im Mittelpunkt stand Hakan Torun. Der Abwehrstratege hatte in dieser so wichtigen Partie nicht nur hinten für Ruhe und Ordnung gesorgt, er war auch der Schütze des umjubelten Siegtreffers zum 2:1. In der 75. Minute traf er mit einem Distanzschuss. „Den Ball wollte ich eigentlich in die linke Ecke schießen. Doch dann flog er in die andere“, schilderte Torun später die spielentscheidende Aktion. Der Gästespieler Marvin Sauerborn hatte Toruns Schuss in die andere Richtung gelenkt. „Wäre der Ball nicht abgefälscht worden, hätte ihn der Torhüter gehalten“, fand Torun. Für Hakan Torun war es ein tolles Comeback in der ersten Mannschaft. Da der Innenverteidiger Felix Horn aus beruflichen Gründen passen musste, war Torun in die Bresche gesprungen. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht“, sparte später Uwe Dengel, der Assistenztrainer von Chefcoach Karl-Heinz Halter, nicht mit Lob für den Matchwinner. Die ganze Mannschaft habe eine starke Leistung gezeigt, sagte Dengel. Und: „Wir haben die Koblenzer von unserem Tor weggehalten.“ Dafür sorgte die Fünferabwehrkette der Morlauterer, die aber auch, vor allem in der zweiten Halbzeit, in der Offensive einiges zu bieten hatten und sich deutlich mehr Torchancen erspielten als die Gäste. Die brachten nach dem Wechsel nur einmal Thorsten Hodels Tor in Gefahr. In der 87. Minute zog Thilo Krämer vor dem Strafraum ab, doch Hodel parierte den harten Schuss. Eine seiner besten Partien im Morlauterer Trikot spielte gestern der Stürmer Kevin Olali. In der ersten Hälfte war er es, der in der 32. Minute für den Ausgleichstreffer sorgte. Dabei ging er energisch zu Werke und schloss kaltblütig ab. Diese Kaltblütigkeit fehlte kurz vor Schluss Mauro Martin, sonst hätte er noch das 3:1 erzielt. |pkn

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