Kaiserslautern Guter Start im Stadtteil

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Schemen zweier Hausgiebel, eine grüne Blüte rechts daneben, darunter die Aufschrift „Stadtteilbüro Grübentälchen“. Das ist das Logo der neuen Einrichtung, übrigens ehrenamtlich von einer Werbeagentur erstellt. Hauptamtlich ist Alexandra Wolf seit September für diesen „interessanten Kaiserslauterer Stadtteil“ zuständig.

Von der Mainzer bis zur Mannheimer Straße, vom Friedhof bis zu den Bahngleisen – das sind grob die Umrisse des Quartiers Grübentälchen, wie es im Projekt Soziale Stadt angegeben ist. Das ist seit September das Verantwortungsgebiet von Quartiersmanagerin Alexandra Wolf. Das Angebot sei keineswegs auf den Asternweg, den deutschlandweit bekanntesten Teil dieses Stadtgebietes, beschränkt, erklärt die studierte Raum- und Umweltplanerin: Als Informationsbörse und Vermittlungsstelle für Hilfe ist das von der Neuen Arbeit Westpfalz (NAW) getragene Stadtteilbüro angelegt und stützt sich auf Erfahrungen auf dem Bännjerrück und in der Innenstadt West. So ist es denn auch eine gelb-rote Tauschbox, bekannt aus der Königstraße, die nun auch in der Friedenstraße vorm Haus Nummer 118 steht, wenn Alexandra Wolf zugegen ist. „Es ist eigentlich das sichtbarste Zeichen, dass offen ist. Und ein niedrigschwelliger Zugang. Da ist viel Bewegung“, berichtet die 30-Jährige. Insgesamt zeigt sie sich zufrieden mit der Entwicklung der ersten Monate. Wie geplant ist sie vor allem dazu da, Wünsche und Anregungen der Bewohner umzusetzen. So gab es im Dezember die erste Redaktionssitzung einer Stadtteilzeitung, ein Seniorentreff startet kommende Woche, ein Elterntreffen im Awo-Seniorenhaus Alex Müller wird bald folgen. „Es gibt hier schon gute Strukturen, die Kirchengemeinden, karitative Einrichtungen, Vereine“, verweist Alexandra Wolf auf das Gerüst im Stadtteil, mit dem sie sich inzwischen vertraut gemacht hat. Das Halloween-Fest in der Friedenskapelle habe in Zusammenarbeit mit dem Asternwegverein super geklappt, berichtet sie. Vereine und Einrichtungen seien ebenso wie Privatpersonen bei der Stadtteilzeitung dabei, die im Februar erstmals erscheinen soll. Ehrenamtliche mit Ideen seien jederzeit willkommen, auch zum Betreuen der Öffnungszeiten. Sie selbst sammelt auch kräftig Ideen, denkt an „etwas Handwerkliches, Selbermachkurse“. Im Nebenraum gibt es Platz für Treffen. Im Hauptraum steht ein großes Bücherregal, Alexandra Wolfs Schreibtisch und ein Regal mit viel Informationsmaterial. An der Wand hängt eine Pinnwand mit historischen Bildern aus dem Stadtteil. „Wir wollen Identifikation schaffen“, erklärt Wolf. Dazu hat sie auch eine weitere Idee. Pluspunkte heißt das Projekt, das sie für dieses Jahr ins Auge gefasst hat. Mit einem Plus versehen werden sollen Besonderheiten im Stadtteil, schöne Ecken betont und diese auf einem Straßenplan eingetragen werden. Für all diese Projekte hat Alexandra Wolf zwei Jahre Zeit. Denn so lange läuft das Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“, gefördert von Bund und Land. Bis dahin soll auch das Nils-Projekt in der Friedenstraße fortgeschritten sein, das die Raum- und Umweltplanerin mit Spannung beobachtet. „Es passiert viel im Stadtteil. Das ist gerade eines der interessantesten Gebiete in Kaiserslautern“, ist die Wahl-Pfälzerin überzeugt, die als Quartiersmanagerin auch eng mit städtischen Referaten zusammenarbeitet. Termin Das erste Senioren-Café des Stadtteilbüros Grübentälchen findet am Dienstag, 17. Januar, um 15 Uhr statt . Das erste Treffen soll dazu dienen, weitere Zusammenkünfte zu planen und gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm aufzustellen. Kontakt Stadtteilbüro Grübentälchen, Friedenstraße 118, geöffnet dienstags von 14 bis 18 Uhr und donnerstags von 10 bis 14 Uhr, Telefon 0631/68031690, E-Mail stadtteilbuero-gruebentaelchen@gemeinschaftswerk.de.

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