KAISERSLAUTERN RHEINPFALZ Plus Artikel Gitarrist und Sänger Markus Pfeffer dreht Videoclip zu Titel „Lass mich in Ruh’“

Hat vor wie hinter der Kamera Talent bewiesen: der Gitarrist und Sänger Markus Pfeffer.
Hat vor wie hinter der Kamera Talent bewiesen: der Gitarrist und Sänger Markus Pfeffer.

Auch wenn die Zeiten im Moment eher traurig und gestandene Musiker zur Untätigkeit verdammt sind: Manchmal wird man da als Künstler – auf anderem Wege halt – besonders produktiv. So wie etwa der Kaiserslauterer Gitarrist und Sänger Markus Pfeffer (unter anderem Winterland).

Der Kaiserslauterer Gitarrist und Sänger hat nämlich seinen launig-fetzigen Titel „Lass mich in Ruh’“ aus seinem vor knapp zwei Jahren bereits veröffentlichten Solo-Album „All die Jahre“ (wir berichteten) in einen ähnlich hippen Videoclip verwandelt. Und das fast ganz allein, nur zusammen mit Günter Jung (Kamera) und Winterland-Kollege Stephan Hugo (Schnitt).

In seinem flotten Deutschrock-Song weist Pfeffer – passend zum Titel – nervige Zeitgenossen, wie sie wohl jeder von uns kennt, ziemlich geradlinig darauf hin, ihn doch jetzt bitte mal mit nervigen Dingen und Kommentaren zu verschonen. Die Botschaft ist dabei zwar eher einfach, aber gekonnt ins Bild gesetzt – wobei der Protagonist zugleich zahlreiche Talente offenbart: Er ist Komponist und Texter des Titels, man sieht ihn auf dem in vier Quadranten geteilten Bildschirm als Sänger, Gitarrist und Bassist (jeweils mit einem Quäntchen Comedy-Talent), und Schwenks über allerlei einschlägiges Equipment verweisen auf die technischen Fähigkeiten des Lauterer Musikers.

An nur einem Nachmittag alles im Kasten

Das Ganze wurde an einem einzigen Samstagnachmittag gedreht. Und nicht immer ging dabei alles glatt, wie der Macher verrät. Das von Kameramann Markus Pfeffer (auch das kann er) zur Aufnahme verwendete Smartphone war auf einem Stuhl platziert, der wiederum auf einem Terrassentisch stand – und von dort gleich mehrfach vom Wind heruntergeweht wurde.

Im Außenbereich eines Hochhauses auf dem Betzenberg (im Hintergrund sieht man da übrigens auch schon mal den Fernmeldeturm bei Dansenberg) „ist es mitunter recht zugig“, sagt Pfeffer schmunzelnd. Gelungen ist das kleine Werk letztlich dann aber in mehrerer Hinsicht doch noch. Und es kommt, wenn man die Kommentare darunter liest, auch in der Zuhörerschaft gut an. Anhören und -sehen empfohlen.

Titel für neues Album komponiert

Und gleich noch eine weitere gute Nachricht von Markus Pfeffer für seine Fans. Er hat die Zeit nämlich auch noch weiterhin genutzt und ein komplett neues Album komponiert. Das in naher Zukunft zu erwartende fertige Werk werde ein „traditionelles Hardrock-Album im Stil der achtziger Jahre mit expressiven Gitarrensoli“ sein, so Pfeffer. Man darf gespannt sein.

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