Kaiserslautern Gewonnen – aber nicht geglänzt

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Mit einem Erfolg haben die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs ihr letztes Heimspiel abgeschlossen. Beim 13:7 (4:1/3:3/3:2/3:1) gegen den SC Poseidon Worms fuhren sie einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein. Auch wenn nicht alles perfekt war.

Sie überzeugten allenfalls zu Beginn. Schon vorher war klar, dass es die Wormser wohl nicht schaffen würden, ihren ersten Sieg der diesjährigen Oberliga-Runde zu erringen: Zwar reisten die Rheinhessen mit zehn Akteuren an, mussten allerdings auf einige ihrer stärksten Spieler verzichten und hatten drei C-Jugendliche an Bord. Ihnen gegenüber stand ein KSK in Bestbesetzung. Auch wenn es platzierungstechnisch um nichts mehr ging, machten die Lauterer von Beginn an deutlich, dass sie den zahlreichen Zuschauern einen Heimsieg bescheren wollten. Nach einer Minute erzielte Stefan Stranz das 1:0 für die Krokodile, die spielbestimmend blieben, auch wenn lange nichts Zählbares mehr rausspringen sollte. Dirk Feddeck erhöhte auf 3:0, und nach einem Wormser Treffer in Überzahl war es erneut Lauterns Goalgetter, der für das 4:1 zur ersten Pause sorgte. Die Lauterer begannen, wild durchzuwechseln. Zur Halbzeit hatte der Drei-Tore-Vorsprung noch Bestand (7:4 Tore durch Attila Chouchan, Bernd Feddeck, Fredrik Ramthun). Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Worms zog sich in der Abwehr weit zur Doppeldeckung zurück, um die Lauterer zu Würfen aus der zweiten Reihe zu zwingen. Doch lediglich Dirk Feddeck schien Zielwasser getrunken zu haben. Er hatte bis zum Schlusspfiff genauso viele Treffer auf dem Konto, wie die Gäste insgesamt. Für die restlichen beiden KSK-Tore in der zweiten Halbzeit, die zum auch in dieser Höhe verdienten 13:7-Erfolg der Krokodile führten, sorgten Victor Morenas del Pozo und Bernd Feddeck. Bei 8:6 Zählern hat der KSK vor dem abschließenden Wiederholungsspiel in Neustadt (Sonntag, 19.30 Uhr, Stadionbad) ein positives Punktekonto, das er nur zu gerne ins Ziel retten würde, auch wenn es dann trotzdem bei der Bronzemedaille bleiben wird. Mit anderen Voraussetzungen geht die zweite Mannschaft des KSK in die finale Verbandsliga-Partie am Montag beim SC Neustadt III (19.30 Uhr, Stadionbad). Durch die Niederlage in Ludwigshafen ist sie hinter die zweite Bundesliga-Reserve von der Weinstraße gerutscht und braucht nun einen Sieg, um die Tabellenspitze zurückzuerobern. (sts) So spielten sie Kaiserslauterer SK I: Frank Dick (Tor), Ulf Feddeck, Attila Chouchan (1 Treffer), Stefan Raspudic, Melanie Keller, Bernd Feddeck (2), Johannes Bröhl, Karsten Schöniger, Stefan Stranz (1), Victor Morenas del Pozo (1), Fredrik Ramthun (1), Felix Kabus, Dirk Feddeck (7)

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