Basketball RHEINPFALZ Plus Artikel Gelungenes 3x3-Qualifikationsturnier in Kaiserslautern

Die Sieger und Siegerinnen der männlichen und weiblichen U14 und U16 beim 3x3-Turnier.
Die Sieger und Siegerinnen der männlichen und weiblichen U14 und U16 beim 3x3-Turnier.

Die Thunderbolts überzeugen als Turnierveranstalter. Und gleich zwei Lauterer Teams sichern sich die Tickets für das 3x3-Pokalfinale in München.

Im dritten Jahr ihres Bestehens veranstalteten die Kaiserslautern Thunderbolts am vergangenen Wochenende ihr erstes Basketball-3x3-Turnier. Organisatorin Kerstin Coursey blickt zufrieden zurück. Gleich für zwei Teams aus Kaiserslautern geht es zum Finale des deutschen 3x3-Pokals nach München.

„One team, one family“, so lautet das Motto der Kaiserslautern Thunderbolts, und genau so gestalteten sie auch ihre beiden 3x3-Turniertage. Vom Essensstand, den Teile der Eltern leiteten und der neben klassischen Brezeln auch einiges an Kuchenauswahl, Salaten und sogar frisch gebackene Waffeln bot, bis zum DJ aus der eigenen Herrenmannschaft: Alles wurde gemeinsam organisiert. Die Rückmeldung ließ auch nicht lange auf sich warten. „Von den Außenstehenden haben wir ein Riesenlob erhalten. Viele waren ganz verwundert, dass das unser erstes Turnier war“, berichtet Coursey glücklich. Unberechtigt war das Lob auch keinesfalls: Ohne große zeitliche Probleme nahm das Turnier seinen Verlauf, und das, obwohl Coursey den Plan kurz vor Beginn noch abändern musste, da einige Herrenteams nicht erschienen waren.

Enges Rennen bei den Herren

Der Spannung des Turniers tat die Abwesenheit aber keinen Abbruch. Auf zwei Feldern spielten samstags gleichzeitig die männliche und die weibliche U18 und später die Damen-und Herrenmannschaften um den Einzug ins 3x3-Pokalfinale nach München. Namen wie „Bandoboyz“ oder „Skatercrew“ ließen dabei eher Spaß als Ernst vermuten, und auch die meist freundschaftliche, beinahe familiäre Stimmung innerhalb der Mannschaften erweckte einen ähnlichen Eindruck. Die Teams bewiesen jedoch Ehrgeiz und ließen einiges an Spannung aufkommen. Gerade die Herren lieferten sich ein enges Rennen. In der Vorrunde waren die „Crispy Cream“ und die „KTOWNS OG´s“ bereits aneinandergeraten. Dort entschieden Erstere die Partie für sich. Im Finale standen sich beide Teams nochmals gegenüber – diesmal saß aber die Mannschaft der „KTOWNS OG´s“ am längeren Hebel und entschied die Begegnung für sich – besonders beeindruckend, da dieses Team verletzungsbedingt seit Spiel eins nur zu dritt, also ohne einen Auswechselspieler, seine Spiele bestritt.

Die „Court Queens“ dominieren

Und auch für Coursey war es eine besondere Freude: „Das Finale war eins meiner Highlights, gerade weil die Jungs, die gewonnen haben, mal unsere Schützlinge waren.“ Im Finale der Damen setzten sich nach einem lange ausgeglichen Spiel letztlich die „SIXERS“ durch. Aus der Kategorie männlich U18 war es am Ende das Kaiserslauterer Team „D.I.P“, das als Sieger nach München reisen darf. Die weibliche U18 wurde von den „Court Queens“ dominiert. Ein Team, das sich aus den Mädchen des deutschen Meisters der Weiblichen Nachwuchs-Basketball-Bundesliga, Ludwigsburg, zusammensetzte. „Die Mädels waren einfach klasse“, lobte auch Coursey den gelungenen Auftritt.

Nur auf einen Korb

Am Sonntag folgte dann der Turniertag für die jüngeren Spieler und Spielerinnen, die aber keine Möglichkeit zu Qualifikation hatten. Die männliche und weibliche U16 und U14 bestritten jeweils ihre Partien, zudem durfte sich auch die gemischte U12 ausprobieren. Das besondere 3x3-Format, bei dem unter anderem nur auf einen Korb gespielt wird, war für einige der Spieler und Spielerinnen Neuland. „In den ersten zwei oder drei Spielen hat man noch gemerkt, dass die darin unerfahren sind, aber die sind dann zunehmend reingekommen und hatten auch wirklich Spaß“, freut sich Coursey über den ebenfalls gelungenen zweiten Turniertag. Für die Sieger des ersten Turniertages geht es vom 2. bis 4. August beim Finale in München weiter.

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