Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Gehwegarbeiten ohne Ankündigung: Gute Steinplatten einfach entsorgt?

Die Stadt habe alles unternommen, um in einem Zug den Bereich zu erneuern und dabei die wirtschaftlichste Bauweise gewählt.
Die Stadt habe alles unternommen, um in einem Zug den Bereich zu erneuern und dabei die wirtschaftlichste Bauweise gewählt.

In der Triftstraße ärgern sich Anwohner, dass die Stadt in ihrer Straße Bürgersteige erneuern lässt, ohne dass sie davon informiert worden seien und sie dadurch ihre Garagen nicht mehr anfahren könnten.

Besagte Platten hätten sich noch in sehr gutem Zustand befunden, berichtete Anwohnerin Heidi Franz der RHEINPFALZ. Trotzdem – und obwohl die Stadt doch kein Geld habe – reiße die Firma Horn die Platten raus und entsorge sie in einem Container.

Nadin Robarge von der Pressestelle der Stadt konnte die Situation auf Nachfrage der RHEINPFALZ rasch klären: In der Triftstraße fänden derzeit zwei Maßnahmen parallel statt, schilderte sie. Ein Privatanlieger habe vor seinem Anwesen eine Bordsteinabsenkung beauftragt und bezahle diese Maßnahme auch selbst. Daran habe sich die Straßenunterhaltung direkt mit angeschlossen, denn angrenzend würden in einem Atemzug „eklatante Wurzelschäden im Gehwegbereich“ entfernt.

Intakte Platten zu erneuern ist zu aufwendig

Es sei bei solchen Gehwegerneuerungen tatsächlich wirtschaftlicher, alle alten Platten zu entfernen und den gesamten Bereich neu anzulegen, statt teilweise vereinzelte, unversehrte, alte Platten herauszunehmen, diese zu säubern, den alten Mörtel abzuklopfen und wieder zusammen mit neuem Material einzubauen, erläuterte die Pressesprecherin.

Die Stadt habe alles unternommen, um in einem Zug den Bereich zu erneuern und dabei die wirtschaftlichste Bauweise gewählt. Üblicherweise würden die betroffenen Anwohner mit Infoschreiben über anstehende Arbeiten im direkten Umfeld informiert. Die Verwaltung bedauere es und es tue ihr leid, sollten hierbei Anlieger vergessen worden sein.

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