Kaiserslautern fussball: Wieder kein Sieg für Steinwenden

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STEINWENDEN. Dem Verbandsligisten SV Steinwenden ist der angepeilte Heimsieg gegen den angeschlagenen ASV Fußgönheim nicht gelungen. 2:2 (1:1) unentschieden endete gestern vor 150 Zuschauern die Partie. Überraschend stand der Ex-Profi Kevin Knödler bei den Gästen zwischen den Pfosten. Steinwenden konnte die Partie fast über die gesamte Spielzeit nicht ordnen.

„Wir sind erst nach dem 1:2 aufgewacht“, meinte Steinwendens Trainer Bernd Ludwig, der damit die Sache auf den Punkt traf. Trotz des Führungstreffers von André Forsch bekam der SVS kaum klare Aktionen auf den Rasen. Nicht auf dem Posten war der ansonsten sicherer Kevin Knödler allerdings in der zwölften Minute, da zog Steinwendens Schlüsselspieler und Kapitän Florian Bicking an Fußgönheims Verteidiger vorbei und flankte. Knödler bekam die scharf hereingezogene Flanke nicht zu greifen, und SVS-Stürmer André Forsch schoss sehenswert per Seitfallzieher ein. Auch danach behielten die Gäste, die nach dem 0:10 am vergangenen Spieltag gegen den TuS Marienborn sichtlich auf Wiedergutmachung aus waren, den Ball lang in ihren Reihen. Obwohl Chanyoung Shin, der ASV-Verteidiger, immer wieder die Kugel leichtfertig abgab, gelang es der Heimelf kaum, Profit daraus zu schlagen. Der personell stark gebeutelte ASV kam in der 26. Minuten durch Meridon Haxhija nach einer Freistoßfinte zum Ausgleich. Die SVS-Defensivabteilung war keineswegs auf eine derartige Ausführung, einen Rückpass an den Strafraum, gefasst. Alles bewegte sich in Richtung eigenes Tor. Haxhija nutzte Zeit und Raum und schoss wenig platziert, aber hart in die Maschen. „Das war keine gute Leistung von uns“, so das kurze Fazit des Steinwendener Trainers Bernd Ludwig, der nach der Pause Bicking, der wieder über Oberschenkelprobleme klagte, auswechseln musste. In Rückstand geraten, erwachte das Heimteam und drängte entschlossen auf den Ausgleich. Ob Torhüter Hendrik-Maximilian Bitzer im SVS-Gehäuse nicht vor Fußgönheims Offensivspieler am Ball sein muss? Es schien zumindest möglich, doch der Ball fand sich nach leichter Berührung von Kai Gutermann im Netz der Heimelf (53.). Dennoch rettete der junge Keeper mit einigen waghalsigen Paraden am Ende das Remis. „Man merkt, dass uns sieben, acht Spieler fehlen“, klagte Gästeakteur Steffen Euler, der mit dem Remis nicht unzufrieden war, aber auch davon sprach, dass ein dreifacher Punktgewinn für seine seit dem 10. November 2018 sieglose Mannschaft eine Wohltat gewesen wäre. Steinwenden entwickelte nach rund einer Stunde gehörig Druck, kam durch Forsch (69.) zum 2:2-Ausgleich. Die Partie gegen sichtlich platte Fußgönheimer hätten beide Teams für sich entscheiden können. Hätte Schiedsrichter Nico Dönges nach einem Foul des SVS-Verteidigers Lukas Müsel auf Elfmeter entschieden (60.), hätte sich die Heimelf sicher nicht beschweren dürfen. Der lange verletzte Lukas Huber zeigte nach seiner Einwechslung eine starke Leistung in der Innenverteidigung des SV Steinwenden. „Ich wusste, dass ich ihn einfach reinwerfen kann“, war sich Trainer Ludwig der Stärke seines Akteurs sicher.

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